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Terminator Arnold Schwarzenegger ist ein Freund des Klimaschutzes und für Atomkraft.

1. Oktober 2022 / 09:02 Uhr

Arnold Schwarzenegger: „Atomausstieg war ein Fehler“

Arnold Schwarzenegger, der aus der Steiermark stammende republikanische Politiker und ehemalige Gouverneur (Ministerpräsident, Landeshauptmann) des US-Bundesstaats Kaliforniens, gilt als Musterschüler in Sachen Klimapolitik. Kaum eine Klimakonferenz, wo er nicht mehr Anstrengungen gegen den Klimawandel fordert.
Fehler in den 1970er und 1980er Jahren
Ausgerechnet der als Terminator bekannte ehemalige Schauspieler hat sich vergangenen Sonntag in München für Atomkraft ausgesprochen:

Ich denke, dass wir weit zurück in den 70ern und 80ern den großen Fehler gemacht haben, Kernkraft auslaufen zu lassen.

Abhängig von fremden Mächten
Durch und durch zum US-Amerikaner geworden, geht es ihm vor allem um die Hegemonie in Europa. So hätten sich die Europäer „sehr, sehr verwundbar gemacht, sich in Bezug auf Energie auf Russland zu verlassen.“
Dabei hat nicht Russland aufgehört, Energie zu liefern. Nein, die Europäer haben mit Blick auf den Ukraine-Konflikt die Energieimporte einseitig reduziert! Die Energiekrise ist kein russisches Problem, sondern ein hausgemacht europäisches, getrieben von amerikanischen Wünschen.
Abhängig von fremden Mächten
Schwarzeneggers Parteikollege Donald Trump hätte in seiner Amtszeit der damaligen bundesdeutschen Kanzlerin Angela Merkel laut eigenen Angaben eine weiße Fahne geschickt, um ihr zu signalisieren, wie abhängig Deutschland von Russland sei. Wie abhängig Deutschland von den USA war und ist, wie gering die Souveränität der Bundesrepublik in Europa und der Welt ist, wird von Schwarzenegger nicht beklagt, ist es ja ganz im Sinne Washingtons.
Zahl der Nuklearunfälle vernachlässigbar
Schwarzenegger plädiert jedenfalls ganz offen für die Atomenergie und meint, dass Umweltschützer einen Fehler gemacht hätten. Es stimme, dass bei der Kernenergie Unfälle passieren könnten, aber die Zahl der Toten bei Nuklearunfällen sei vernachlässigbar im Vergleich zu denen, die durch Umweltverschmutzung und Klimawandel stürben.

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