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Verbrenungsmotoren und Gas-Thermen werden früher abgeschafft als die Vollspaltböden in der Schweinezucht, die den Tieren ständige Qualen bereiten.

2. Juli 2022 / 07:10 Uhr

Farce um Schweine-Doppelspaltböden: Grüne verkaufen Ende bis 2040 (!) als Erfolg

Harsche Kritik hagelt es von allen Seiten an dem nun von der schwarz-grünen Bundesregierung beschlossenen Ende für Vollspaltböden in Schweinemastbetrieben. Der Grund: Das gesetzliche Verbot der nicht-artgerechten Haltung wird erst mit dem Jahr 2040 schlagend, also in 18 Jahren. Die Grünen verkaufen das dennoch als Erfolg.
Grüne bejubeln Rohrkrepierer
Heute, Freitag, verkündeten Landwirtschafts- und Gesundheitsminister den „großen Regierungswurf“, nachdem es bereits seit Jahren Forderungen für ein Verbot der Vollspaltböden und einer artgerechteren Haltung von Mastschweinen gab.
Der Haken an der Sache: Betriebe werden erst ab dem Jahr 2040 gesetzlich dazu verpflichtet sein, umzurüsten. Bis dahin müssen die Schweine weiter leiden. Denn nur bei Neu,- oder Zubauten muss vorläufig auf die Vollspaltböden verzichtet werden.
Harsche Kritik von allen Seiten
Die Grünen verkaufen diesen „Rohrkrepierer“, so die Kritik vieler Nutzer im Internet, dennoch als vollen Erfolg. Auf der Partei-Homepage und auf Social Media bejubelt man die „besseren Lebensbedingungen für Schweine“, mit dem Nachsatz „ab Ende 2039“. Von allen Seiten hagelte es dazu Kritik. Unter anderem auch von (Ex-)Grün-Wählern, die etwa nicht nachvollziehen können, warum man unter dem Deckmantel des Klimaschutzes hundertausende Gas-Thermen austauschen lässt und Verbrennungsmotoren verbietet, dies aber bei Vollspaltböden offensichtlich nicht gelingen mag.

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