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Corona-Quarantäne

Mit dem Coronavirus wurde den Menschen große Angst gemacht. Jetzt weiß man es besser: unnötigerweise.

24. Oktober 2022 / 17:49 Uhr

Langsam kommt es heraus: Corona-Sterblichkeit viel, viel geringer, als postuliert

„Bald wird jeder von uns jemanden kennen, der an Corona gestorben ist“, ist wohl der berühmteste Spruch des mittlerweile im Ansehen stark gesunkenen Ex-Bundeskanzlers Sebastian Kurz (ÖVP).

Angstmacherei durch Medien und Politik

Diese Botschaft wurde von den Mainstream-Medien und Politikern zwei Jahre getrommelt. Wer nicht in den Chor einstimmte, war ein „Verschwörungstheoretiker“. Egal, dass auch bald schon Studien an die Öffentlichkeit kamen, die eine sehr geringe Gefährlichkeit des Coronavirus auswiesen. Das Bedrohungsbild einer radikal tödlichen Krankheit wurde und wird weiter gepflegt.

Geringe Gefährlichkeit schon lange bekannt

Immer wieder hat sich der renommierte US-amerikanische Gesundheitswissenschaftler und Statistiker John Ioannidis damit befasst. Zunächst gab er bekannt, dass die Corona-Sterblichkeit 2020 bei 0,23 Prozent gelegen sei. Dieser Wert ist so gering, dass er die Weltöffentlichkeit staunen ließ, da seit Auftauchen des Coronavirus eine weit höhere Sterblichkeit behauptet und damit der Bevölkerung Angst gemacht wurde.

Professor Ioannidis korrigierte sich später aufgrund weiterer Erhebungen. Im März 2021 kam er auf eine Corona-Sterblichkeitsrate von 0,15 Prozent. Zum Vergleich: Die Mortalitätsrate einer durchschnittlichen Grippesaison beträgt 0,1 bis 0,2 Prozent der Bevölkerung, in einer starken oder sehr starken Grippesaison wesentlich höher (1957 etwa lag sie bei 0,6 Prozent).

Neueste Studie: Deutlich harmloser als Grippe

Jetzt musste er seine Ergebnisse von früher wieder revidieren. Laut seiner Preprint-Studie lag 2020, als Corona am stärksten „wütete“, das Virus seine stärkste Kraft hatte, die Sterblichkeit für die Altersgruppe von 0 bis 59 Jahren bei 0,03 Prozent, einschließlich der älteren Bevölkerungsgruppen bei im Schnitt 0,07 Prozent – und damit weit, weit unter jeglicher normalen Grippesaison.

Mit Delta, Omikron und anderen Virusmutationen sank die Sterblichkeit noch weiter.

Beurteilung für Corona-Politik: Nicht genügend

Zur Beurteilung der Corona-Politik, die Radikalmaßnahmen, die Einschränkung der Grund- und Freiheitsrechte und sogar eine Impfpflicht bedeutete, gehört auch die Analyse der medizinischen Fakten. Diese weisen aus, dass es zu keinem Zeitpunkt jemals eine Rechtfertigung für die scharfe Corona-Politik und schon gar nicht für den Eingriff in die körperliche Unversehrtheit durch eine nicht ausreichend getestete Impfung gegeben hat.

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