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Brüsseler Eurokratie greift immer mehr in unser Leben ein. Jetzt könnten auch noch hochauflösende TV-Geräte aus dem Angebot verschwinden.

28. November 2022 / 14:00 Uhr

Jetzt verbieten uns Brüsseler Eurokraten auch noch Fernsehgeräte mit moderner Technologie

Nach dem Verbot für leistungsstarke Staubsauger und dem Verkauf von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor ab 2035 werden jetzt auch noch Fernsehgeräte von der Regulierungswut der Eurokraten erfasst.

Regulierungswut kennt keine Grenzen

Ab 1. März 2023 könnte sich in der EU das Angebot hochauflösender Fernsehgeräte reduzieren, denn da tritt die neue Ökodesign-Richtlinie in Kraft. Fernseher, die eine Obergrenze beim Stromverbrauch nicht einhalten können, dürfen ab diesem Termin nicht mehr verkauft werden. Davon betroffen sein werden vor allem Geräte mit OLED-Technologie, aber prinzipiell alle Fernseher, die gemessen an ihrer Größe mehr Strom verbrauchen als Full-HD- oder HD-Fernseher.

Industrie muss kreativ werden

Eine Möglichkeit der Industrie, in der EU weiterhin hochauflösende Geräte auf den Markt zu bringen, zeigt in einem Artikel das Online-Magazin giga.de auf. Demzufolge bezieht sich die Richtlinie auf die Darstellung von Inhalten im schlechteren Standard Dynamic Range (SDR) und nicht auf High Dynamic Range (HDR). So könnten die Hersteller nach Meinung der Giga.de-Redaktion ihre Geräte so konzipieren, dass der Stromverbrauch im SDR-Modus knapp unter dem vorgegebenen Maximalwert liegt. Zusätzlich könne dann noch die „Automatic Brightness Control“ im Werkszustand aktiviert werden, um den Stromverbrauch weiter nach unten zu drücken. Damit wären die Brüsseler Eurokraten ausgetrickst. Man wird sehen, was sich die Hersteller einfallen lassen.

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