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FPÖ-Derler ist zufrieden. Ein Asylquartier wurde verhindert.

29. November 2022 / 21:23 Uhr

Dank FPÖ-Protests: Asylquartier wurde verhindert!

Die Bürger der steirischen Gemeinde St. Ruprecht an der Raab (Bezirk Weiz) waren in Alarmbereitschaft. Im Ortsteil Etzersdorf hätte ein neues Asylquartier für mindestens 30 Personen entstehen sollen. Das ehemalige Gasthaus Schneider hätte laut Auskunft der Gemeinde ab Jänner 2023 als Unterkunft dienen sollen, warnte vor wenigen Tagen FPÖ-Landtagsabgeordneter Patrick Derler.

Infoabend abgesagt

Der private Betreiber hätte entsprechende Gespräche mit dem Land Steiermark, das seine Flüchtlingsunterbringungsquote nicht erfüllt, geführt. Im Ortsteil Unterfladnitz seien bereits seit mehreren Monaten rund 50 Asylwerber untergebracht. Nach Angaben der Gemeinde St. Ruprecht an der Raab hätte ein Infoabend für die Bevölkerung bei der Freiwilligen Feuerwehr Etzersdorf stattfinden sollen, welcher aber nun abgesagt wurde. Die Kommune habe sich mit dem Besitzer des Gasthauses zwar auf den Kauf geeinigt.

Kindergarten statt Asylquartier

Im Zuge eines Gesamtkonzepts dürfte nun aber an dem Standort der Kindergarten erweitert werden. Der Weizer FPÖ-Politiker Derler reagiert auf Facebook: „Es ist gut, dass der politische Druck gewirkt hat und diese Asylunterkunft verhindert werden konnte. Das ändert aber nichts an der verfehlten Asylpolitik auf Landes- und Bundesebene, die sich wohl bald noch stärker auf den Bezirk Weiz auswirken wird. Das Beispiel Etzersdorf hat gezeigt, dass unter dieser Landesregierung jede leerstehende Immobilie ein potentielles Asylheim ist. Im heurigen Jahr wurden bereits weit über 300 Asylunterkünfte in der Steiermark geschaffen, wie eine Anfragebeantwortung von SPÖ-Soziallandesrätin Kampus im Sommer 2022 belegte. Bis zum Jahresende wird sich diese Zahl noch dramatisch erhöhen, wenn die Schaffung von Asylquartieren in dieser Geschwindigkeit vorangetrieben wird. Es braucht deshalb schleunigst eine Trendwende in der Migrationspolitik.“

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