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Wenn man weiß, woher die Mainstream-Medien das Geld bekommen, erklärt sich ihre Hofberichterstattung.

30. November 2022 / 15:52 Uhr

Gefangen in der Abhängigkeit: Ein Prozent aller Staatsausgaben für Mainstream-Medien in 48 Monaten

Wes Brot ich ess, des Lied ich sing, besagt ein altes Sprichwort. Und so lässt sich die wohlwollende Berichterstattung zunächst über ÖVP-Bundeskanzler Sebastian Kurz und danach über die schwarz-grüne Regierung in den Mainstream-Medien verstehen.

Meldepflichtige Werbeeinschaltungen

Denn von Mitte 2018 bis einschließlich Juni 2022 hat die öffentliche Hand, also Regierungsstellen, Landesbehörden und Staatsbetriebe, sage und schreibe eine Milliarde Euro an Kronen Zeitung (78,5 Millionen Euro), Heute (49,3 Millionen Euro), oe24 (37 Millionen Euro), Kurier (31,1 Millionen Euro) usw. verschenkt. 804 Millionen Euro flossen für Inserate, 205 Millionen Euro über den Weg der Förderungen.

Zehntel des kompletten Bildungswesens

Um die Dimension dieser Geldgeschenke zu verstehen, sei erwähnt, dass der Staat Österreich für das ganze Jahr 2022 Ausgaben in Höhe von 99,1 Milliarden Euro geplant hat, also für Gesundheitswesen, Straßen, Schulen, Landesverteidigung und vieles mehr.

Ein Hundertstel davon ging binnen 48 Monaten an die Mainstream-Medien, wie die „Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH“ in ihren offenen Daten ausweist. Das Bildungswesen 2022 kostet den Österreicher im Vergleich nur gut zehnmal mehr, einschließlich aller Lehrergehälter.

Danksagung mit Hofberichterstattung

Es lässt sich gut leben vom Steuerzahler. Gedankt wird es der Regierung in einer Art Hofberichterstattung, wo jeder Zweifel an der Staatsführung herabgewürdigt wird mit dem Tenor, Kritikern müsse man das Handwerk legen.

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