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Ministerin Gewessler will mit voller Härte gegen Raser vorgehen. Der aktuellste Fall betrifft übrigens einen Ukrainer.

5. Dezember 2022 / 16:47 Uhr

Gewesslers Pech: Ausgerechnet Ukrainer entpuppte sich als Extrem-Raser

Die Grüne Verkehrsministerin Leonore Gewessler hat den Österreichern heute, am Krampus-Tag, schlechte Nachrichten verkündet. Sie will Rasern künftig ihr Auto an Ort und Stelle beschlagnahmen lassen. Mit einer entsprechenden Gesetzes-Novelle könne man „die Tatwaffe wegnehmen, zum Schutz von uns allen“, heißt es.

Herbe Kritik von der FPÖ

Eine Maßnahme, die unter anderem von der FPÖ heftig kritisiert wird. Anstatt die Autofahrer immer niederträchtiger zu drangsalieren, hätte die Ministerin mit der Reparatur des „Klimabonus“, den noch immer viele Österreicher nicht erhalten haben, eigentlich genug zu tun.

FPÖ-Bundesparteiobmann Herbert Kickl erklärte dazu in einer Aussendung:

Noch im Sommer hat Gewessler versprochen, dass alle den „Klimabonus“ bis Mitte Oktober ausbezahlt bekommen sollen. Während für Asylanten und Häftlinge die Auszahlungswelle bereits begonnen hat, warten jetzt, kurz vor Weihnachten, noch immer unzählige notleidende Österreicher darauf!

Notorische Raser und „Roadrunner“ oft Migranten

Gewessler hat übrigens auch ein schlechtes Timing erwischt. Die Krone berichtet von einem Raser, der am Sonntag mit fast 200 Stundenkilometern über die Inntalautobahn gebrettert sein soll. Erlaubt war auf dem Streckenabschnitt nur Tempo 100. Pech für Gewessler, dessen Partei als ausländerfreundlich einzustufen ist. Der „rücksichtslose Täter“ – um es in ihrem Jargon auszudrücken – war kein Österreicher, sondern ein ukrainischer Staatsangehöriger, der offensichtlich nicht schnell genug vor der Wehrpflicht in seinem Land fliehen konnte. Auch in der sogenannten „Roadrunnner“-Szene, die immer wieder durch lebensgefährliche Straßenrennen auffallen, wimmelt es nur so vor Migranten oder eingebürgerten „neuen Österreichern“…

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