Demokratisch, kritisch, polemisch und selbstverständlich parteilich

Christian Kern

Nach eigenem Versagen in Niederösterreich schwingen Ex-SPÖ-Kanzler Christian Kern und die SPÖ die Nazikeule.

18. März 2023 / 10:44 Uhr

SPÖ und Kern völlig daneben: „Hitlergruß“-Attacke als Rache für eigenes Versagen

Mit einem „Paket der Maßlosigkeit“, wie es die niederösterreichische Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) ausdrückte, hat sich die SPÖ bei den Koalitionsverhandlungen in Niederösterreich selbst ins Abseits gestellt. Anstatt die Fehler bei den roten Verhandlern zu suchen, gibt es nun wilde Attacken gegen die FPÖ, die eine Zusammenarbeit mit der ÖVP – und noch dazu mit starker freiheitlicher Handschrift – zustande gebracht hat.

„Lieber Hitlergruß als Kinderbetreuung“

Auf diese Regierung in Niederösterreich reagierte die SPÖ nun – gelinde ausgedrückt – geschmacklos. Auf „Twitter“ postete die Bundespartei Unglaubliches: „Lieber Hitlergruß als Kinderbetreuung“.

Twitter

Mit dem Laden des Tweets akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Twitter.
Mehr erfahren

Inhalt laden

„Hitlergruß“ auch in der Rede von Kern

Dem nicht genug, goss Ex-SPÖ-Kanzler Christian Kern, der nur noch in Diskussionssendungen auftritt und durch seine angebliche Liebesaffäre mit einer Schauspielerin für Schlagzeilen sorgt, weiter Öl ins Feuer. Beim Wahlauftakt der Roten in Salzburg holte er sich mit einem Satz auf niedrigsten Niveau Applaus von seinen Genossen. Wörtlich sagte er Richtung FPÖ-Niederösterreich:

…die sich nach drei Bier spätestens in den Armen liegen und den Hitlergruß sich gegenseitig deuten…

Falschbehauptung von Muzicant

Diese Anspielung sollte wohl der sogenannten „Liederbuch-Affäre“ gelten, mit der das politische Establishment bei der Landtagswahl vor fünf Jahren eine Schmutzkübel-Kampagne gegen den FPÖ-Spitzenkandidaten Udo Landbauer startete. Diese schmutzige Wahlkampf-Karte versuchte man übrigens auch bei dieser Landtagswahl zu spielen. Kein geringerer als der Präsident des Europäischen Jüdischen Kongresses, Ariel Muzicant, schrieb am 26. Jänner in einem Gastkommentar in der Kronen Zeitung:

Udo Landbauer scheiterte an einem Liederbuch seiner Burschenschaft Germania zu Wiener Neustadt. Trotz rechtskräftiger Verurteilung ist er jetzt Spitzenkandidat der FPÖ Niederösterreich.

Gerichtliches Nachspiel

Damit hat Muzicant, wie es schon Jörg Haider bei einer Aschermittwoch-Rede ausdrückte, „Dreck am Stecken“. Denn das Ermittlungsverfahren wurde von der Staatsanwaltschaft eingestellt. Dass die SPÖ und Muzicant offenbar in einem eigenen Rechtsstaat leben, wo Entscheidungen der österreichischen Justiz anscheinend nicht zur Kenntnis genommen werden, ist traurig genug. Für Muzicant hat seine Falschbehauptung im Gastkommentar der Krone jedenfalls ein gerichtliches Nachspiel.

Ob auch die SPÖ und Christian Kern bald einen Anwaltsbrief erhalten werden, bleibt abzuwarten. Bei den Wählern haben sie sich mit diesen geschmacklosen Äußerungen aber ohnehin schon selbst disqualifiziert.

Voriger / nächster Artikel

Unterstützen Sie unsere kritische, unzensurierte Berichterstattung mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: BAWAATWW), ltd. Unzensuriert

Folge uns auf unserem Telegram-Kanal, um Artikel zu kommentieren und unzensuriert informiert zu bleiben.

Teile diesen Artikel

    Diskussion zum Artikel auf unserem Telegram-Kanal:

Politik aktuell

24.

Mrz

13:32 Uhr

Wir infomieren

Unzensuriert Infobrief


Wenn Sie dieses Youtube-Video sehen möchten, müssen Sie die externen YouTube-cookies akzeptieren.

YouTube Datenschutzerklärung