Über den Hafen von Piräus sollen 3.000 Migranten von der Insel Lesbos nach Griechenland weitertransportiert werden.

Foto: Hajotthu / wikimedia.org (CC-BY-SA-3.0)
3.000 Migranten dürfen von Lesbos aufs griechische Festland

Für die mutmaßlichen Brandstifter auf Lesbos und ihre allfälligen Hintermänner hatte die herbeigeführte Feuerkatastrophe letztendlich doch einen Erfolg. Ab heute, Montag, können in einer ersten Runde nicht weniger als 700 Migranten von Lesbos auf das griechische Festland. Die ursprünglich illegal nach Lesbos gekommenen Migranten sollen an Bord der griechischen Schiffsfähre „Nissos Chios“ am Abend nach Piräus gebracht und dann auf dem Festland untergebracht werden.

Weitere 2.300 Migranten sollen bald folgen

Am Donnerstag, den 1. Oktober, und am Montag, den 5. Oktober, sollen weitere 2.300 Migranten auf das griechische Festland gebracht werden. Rund 10.000 Migranten bleiben vorerst in einem vorläufigen Zeltlager in Kara Tepe auf Lesbos. Macht diese Vorgangsweise Schule, dann wird es wohl auf Lesbos und anderen „Migranten-Inseln“ zu weiteren Brandanschlägen kommen, um eine Verlegung zu erzwingen.

Für die Balkanroute und die umfangreichen Schleppernetzwerke sind das Jubeltage. Wenn es über diese Methode zu einem weiteren Nachschub an illegalen Migranten kommt, dann werden bald wieder Zehntausende auf dem Weg nach Mitteleuropa sein.

Hafen Piräus Athen

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