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Schweden verfolgt das umstrittene Ziel, bis zu 80 Kinder von Islamisten des IS ins Land zu holen.

13. Mai 2019 / 17:18 Uhr

Skandal in Schweden: Kirche gibt Benefizkonzert für IS-Kinder, die „heim“ geholt werden sollen

In Schweden herrscht derzeit helle Aufregung rund um das Benefizkonzert einer evangelischen Kirche in der Stadt Göteborg. Der Grund: Bei der Veranstaltung wurde Geld für die Rettung von Kindern „schwedischer“ Terroristen des Islamischen Staates (IS) gesammelt. 

Argument: Kinder von IS-Kämpfern sind „Schweden“

Initiiert wurde das Benefizkonzert von Pastorin Lina Westberg, die wiederum die Aufregung rund um die Veranstaltung nicht nachvollziehen kann. Es sei eine „dringende Angelegenheit der Kirche“, sich um die im Nahen Osten verstreuten und festsitzenden Kinder der Islamisten zu kümmern. Immerhin seien sie ja Schweden. 

Linke Regierung unterstützt das Projekt

Ziel ist es, die circa 60 bis 80 Kinder von aus Schweden zum IS übergelaufenen Islamisten zurück nach Schweden zu holen. Auch die linke schwedische Regierung verfolgt dieses Ziel. Unter anderem sollen die sechs Waisenkinder des „gefährlichsten skandinavischen Terroristen“ Michael Skramo bzw. Abou Ibrahim al-Swaidi mit Hilfe der Geldspenden aus dem Irak ins Land geholt werden. 

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