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In halb Nigeria herrscht bereits die Scharia: Christen sind dort in der Praxis für vogelfrei erklärt.

5. Mai 2019 / 13:00 Uhr

Katholischer Bischof: Islamistische Fundamentalisten töten Christen wie Hühner

In Nigeria nimmt der Terror fundamentalistischer Moslems gegen Christen weiter zu. Neben den Boko Haram-Milizen im Nordosten Nigerias breiten sich jetzt im Nordwesten die islamischen Fulbemilizen immer weiter aus. Der Erzbischof von Kaduna, Matthew Man-bear Ndagoso, sendet eine verzweifelte Botschaft an die Weltkirche, wenn er betont, dass die islamistischen Fundamentalisten Christen in diesen Gebieten wie Hühner töten würden. Rund 800 Christen sollen seit Jänner 2019 durch Anhänger der moslemischen Fulbemilizen regelrecht abgeschlachtet worden sein.

Der islamistische Hass gegen die Christengemeinden würde immer weiter zunehmen, gleichzeitig bleiben laut Erzbischof Ndagoso die Taten der Mörder durch die nigerianischen Sicherheitskräfte oft ungesühnt. In den nördlichen Bundesstaaten sei bereits die Scharia eingeführt, und damit den Christen der Rechtsschutz entzogen^worden.

Moslem-Politiker schützen Religionsfreiheit nicht

Laut Ndagoso würden Moslem-Politiker in diesen Regionen die Religionsfreiheit, sofern sie Christengemeinden schützen sollte, nicht verteidigen. Nun hat sich der Kirchenmann sogar an US-Präsident Donald Trump einen Appell gerichtet, die nigerianischen Christen durch internationale Unterstützung endlich vor dem blutigen Wüten der moslemischen Terrormilizen zu verteidigen.

Dass mit den Fulbemilizen neben der Boko Haram eine zweite Terrormiliz in Nigeria immer mehr Aktionsradius erhält, könnte dieses schwarzafrikanische Land weiter destabilisieren.

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