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Die Musik (oder besser die politische Einstellung) von Andreas Gabalier ist der SPÖ scheinbar ein Dorn im Auge.

3. Mai 2019 / 08:30 Uhr

Eklat in Graz: SPÖ wollte bei 1.Mai-Feier Gabalier-Lieder von Cover-Band verbieten

Die Feierlichkeiten der SPÖ am 1. Mai werden für die Sozialisten immer mehr zum PR-politischen Fiasko. Nachdem bei Teilnehmerzahlen absurd gelogen wurde, die Parteibasis erneut revoltierte und die verbotene Terrororganisation PKK aufmarschierte – unzensuriert berichtete – sorgt nun ein Bericht aus Graz für Kopfschütteln. 

SPÖ-Politikerin wollte Gabalier-Lieder verbieten

Wie in Wien, so hat die SPÖ den 1. Mai auch in Graz begangen. Für die Feier hatte man eigens eine Coverband engagiert, die vor rund 1.000 Leuten diverse Musikstücke spielte. Bei einem bestimmten Lied kam es jedoch zum Eklat. Laut einer offiziellen Stellungnahme der gebuchten Band „4YOU“ auf Facebook, soll beim Lied „Hulapalu“ vom Volksmusiker und bekennenden Patrioten Andreas Gabalier einer nicht näher genannten SPÖ-Politikerin die Sicherung durchgebrannt sein: 

Da wir natürlich auch Stücke von Andreas Gabalier im Programm haben (natürlich AKM-gemeldet), wurde auch sein Hit „Hulapalu“ gespielt. Noch während der letzten Takte des Stückes, stürmte eine Politikerin auf die Bühne. Lautstark wurde anschließend verkündet, dass von Andreas Gabalier kein Lied mehr gespielt werden soll. Wo doch Minuten zuvor noch für Toleranz und ein „Miteinander“ in alle Richtungen plädiert wurde.

Die Band machte später ihren Unmut ob der peinlichen Situation Luft. So habe man bereits für alle größeren politischen Parteien in Österreich gespielt und lasse die Politik beim musizieren natürlich immer Außen vor. So einen Affront wie von Seiten der SPÖ habe man allerdings noch nicht erlebt.

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SPÖ bestätigt Zensur-Versuch

Der Gratiszeitung Heute hat die SPÖ mittlerweile die Zensurversuche gegenüber der Musik von Gabalier bestätigt. Bei der besagten Politikerin dürfte es sich um die SPÖ-Frauenstadträtin Doris Kampus gehandelt haben. Man habe die Coverband angeblich vorab instruiert, nichts von Gabalier zu spielen, da es am 1. Mai auch um „Frauenrechte und Geschlechtergerechtigkeit“ gehe. Gabaliers Musik sei damit nicht kompatibel. Daher dann auch der spätere Eklat auf der Bühne.

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