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Auch der Mythos des verstorbenen Staatspräsidenten Nelson Mandela leidet massiv unter dem aktuellen ANC-Regime und seinen Auswüchsen.

6. April 2019 / 15:58 Uhr

Südafrika: Weiße Apartheitpolitik durch schwarzen Rassismus ersetzt

Ernüchterung macht sich seit Jahren bei vielen Linken weltweit breit, wenn die Sprache auf die Republik Südafrika kommt. Als das weiße Apartheitregime 1994 zu Ende ging, glaubte die Linke, ein Paradies aus Gleichheit, Freiheit, Brüderlichkeit in Wohlstand würde unter der Herrschaft des marxistischen African National Congress (ANC) anbrechen. Die Realität sieht 25 Jahr nach der Machtergreifung des ANC unter Nelson Mandela am Kap der Guten Hoffnung gänzlich anders aus.

Autokratie, Korruption und Misswirtschaft sind die drei Kürzel, die quer durch alles Bevölkerungsschichten mit dem ANC verbunden werden. Neun Jahre schwere Misswirtschaft unter Ex-Präsidenten Jacob Zuma und die halbherzigen Reformen unter seinem Nachfolger Cyril Ramaphosa haben einen Großteil der Bevölkerung ernüchtert.

Schwarzer Rassismus folgte weißer Apartheitpolitik

Die Abschaffung der weißen Apartheitpolitik wurde seinerzeit weltweit gefeiert. Heute sieht man, dass sie in den letzten Jahren lediglich durch einen neuen schwarzen Rassismus abgelöst wurde. Weiße Farmer werden zwangsenteignet, nur um landlose Parteigänger des ANC als Wähler zu den Urnen zu treiben.

Dass in Folge dieser Vertreibung der wichtigsten Lebensmittelproduzenten auch die nationale Nahrungsmittelversorgung bedroht ist, scheint die ANC-Machthaber in Pretoria nicht zu interessieren.

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