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14 Jahre dauerte die Beziehung des Paares, dann kam ein anderer: Der geschasste Ehemann griff zum Messer (Symbolbild).

26. Februar 2019 / 17:25 Uhr

#Einzelfall: „Roma-Gericht“ half nicht – elf Jahre Haft für Zigeuner, der Nebenbuhler niederstach

Ein 35-Jähriger, der am 20. August 2018 den neuen Freund seiner Noch-Ehefrau niedergestochen hatte, ist am Dienstag am Landesgericht Wien wegen versuchten Mordes zu elf Jahren Haft verurteilt worden. „Er hat meine Familie kaputt gemacht“, sagte der Angeklagte vor dem Richter. Er sei „in Rage“ gewesen, „aber umbringen wollte ich ihn nicht“. Auf Initiative des gebürtigen Serben war an diesem Tag in einem Gasthaus in Meidling ein sogenanntes „Roma Gericht“ – sämtliche Beteiligte gehören der Volksgruppe der Roma an – zusammengekommen. Der 35-Jährige erhoffte sich eine Lösung seiner Schwierigkeiten, nachdem seine Frau nach 14 Jahren Beziehung und drei gemeinsamen Kindern sich scheiden lassen wollte. Sie hatte per Internet einen anderen kennengelernt und wollte zu ihm ziehen. Doch die „Lösung“ fand erst am Heimweg statt – mit dem Messer… mehr

Hier alle Einzelfälle vom Februar 2019.

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