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An der Simon Bolivar Brücke in Cucuta/Kolumbien kam es zur Eskalation mit den Venezolanischen Grenztruppen.

24. Februar 2019 / 18:21 Uhr

Machtkampf in Venezuela: Tote und Verletzte an der Grenze zu Kolumbien

Immer blutiger entwickelt sich der Grenzkonflikt zwischen Kolumbien und Venezuela. Weil die venezolanischen regimetreuen Grenzschutztruppen internationale Hilfslieferungen mit Lebensmitteln und Medikamenten nicht passieren lassen wollen, waren am 23. Februar Tote und Verletzte das Ergebnis. Mindestens zwei Menschen fanden dabei den Tod und mehrere hundert Menschen wurden zum Teil schwer verletzt.

Wieder hatten Sicherheitskräfte Präsident Nicolas Maduros den aus Kolumbien kommenden Lkw-Konvoi mit den überlebensnotwendigen Hilfsgütern für die venezolanische Zivilbevölkerung blockiert.

Kolumbien hat seine Grenze gegen Venezuela geschlossen

Unmittelbar nach den Zusammenstößen schloss Kolumbien seine Grenze gegen Venezuela. Kolumbiens Staatschef Ivan Duque besuchte am 24. Februar die internationale Grenzbrücke Simon Bolivar bei Cucuta. Er verurteilte das Vorgehen der venezolanischen Grenztruppen auf das Schärfste.

Wann neuerlich der Versuch für den Transfer von Hilfsgütern nach Venezuela gestartet wird, ist vorerst noch nicht bekannt.

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