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Auch ein mutmaßlicher E-Zigarettenkonsument kann schon Opfer eines Pfeffersprayangriffs eines militanten Rauchersheriff werden.

ORF

21. Februar 2019 / 13:22 Uhr

Selbstjustiz: Militanter Nichtraucher ging mit Pfefferspray gegen ORF-Moderator vor

Als ORF-Moderator lebt man gefährlich. Vor allem, wenn man als mutmaßlicher E-Zigarettenkonsument von einem militanten Nichtraucher attackiert wird. Dies passierte dem ORF-Moderator Lukas Schweighofer, der sich in der Tiroler Gemeinde Telfs im Rathauscafe nach erfolgter Moderation der Sendung „Guten Morgen Österreich“ einen Frühstückskaffee genehmigte. Schweighofer wurde aus heiterem Himmel von einem anwesenden Gast, offensichtlich einem selbsternannten „Rauchersheriff“, mit einem Pfefferspray angegriffen. Schweighofer und zwei weiterer Gäste mussten sich in ärztliche Behandlung begeben.

Waffenverbot gegen militanten Rauchersheriff aufrecht

Wie sich nach den Ermittlungen der Polizei herausstellte, war gegen den Angreifer ein Waffenverbot aufrecht. Der militante Rauchersheriff war nicht nur mit einem Pfefferspray, sondern auch zwei Klappmessern bewaffnet. Als Begründung gab der Angreifer an, dass er sich durch den angeblichen Konsum einer E-Zigarette durch Schweighofer gestört gefühlt hatte.

Schweighofer hatte aber nach eigenen Angaben zu keinem Zeitpunkt im Lokal geraucht. Die Selbstjustiz des Nichtrauchers war also nicht einmal im Ansatz durch die realen Vorgänge hinterlegt. 

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