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Ehemalige Terroristen der Organisation Rote Brigaden zittern vor den Auslieferungen nach Italien.

20. Januar 2019 / 10:25 Uhr

Terrorismus: Italien will sich geflüchtete Linksextremisten ausliefern lassen

Eine „Rückholaktion“ für geflüchtete Linksextremisten startet Italien jetzt im Ausland. Auf der Liste der auf eine strafrechtliche Verfolgung wartenden linken Terroristen stehen insgesamt 27 Namen. Allein 14 davon sollen sich im EU-Nachbarland Frankreich aufhalten. Mitte der 1980er Jahre hatte die Regierung des damaligen sozialistischen Staatspräsidenten Francois Mitterand Linksextremisten, die wegen Terroranschlägen in Italien durch Justiz und Polizei verfolgt wurden, französisches Exil angeboten.

Damit soll jetzt Schluss sein. Alle geflüchteten Täter sollen zurück nach Italien, um dort entweder noch offene Höchststrafen abzubüßen oder vor die Strafgerichte zu kommen, und dort abgeurteilt zu werden. Betrieben wird die Aktion von Italiens Innenminister Salvini von der nationalkonservativen Partei Lega.

Terror: Referenzfall Battisti lässt die extreme Linke zittern

Den ersten Fall der „Rückholaktion“ hat bereits in Brasilien stattgefunden. Von dort wurde der Links-Terrorist Caesare Battisti nach Italien zurückzuholen, um ihn für seine Mordanschläge strafrechtlich verantwortlich zu machen. Der Fall Battisti lässt die extreme Linke in Italien und ihre Helfershelfer zittern.

Bei den Taten und den erfolgten Fluchtaktionen waren in den 1970er, 1980er und 1990er Jahren nämlich nicht nur die Terroristen beteiligt, sondern sie hatten umfangreiche Unterstützung. Diese Hintermänner könnten nach einer Rückkehr der Täter nun auch noch vor Gericht kommen, um ihrer Bestrafung zugeführt zu werden.

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