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Moskaus Patriarch sieht durch Kirchenabspaltung in der Ukraine die Zukunft der Orthodoxie als Glaubensgemeinschaft am Rande des Abrunds.

24. Dezember 2018 / 09:36 Uhr

Kirche: Unabhängige ukrainisch-orthodoxe Kirche spaltet Gläubige

Mit der vollzogenen Trennung zwischen der russisch-orthodoxen und der neu gegründete ukrainisch-orthodoxen Kirche ist jetzt auch die Spaltung der Gläubigen perfekt. Bisher war die russisch-orthodoxe Kirche über alle staatlichen und politischen Gegensätze hinweg ein wichtiges Bindeglied zwischen Russland, der Ukraine und Weißrussland.

Der ukrainische Staatspräsident Petro Poroschenko und sein korruptes Regime in Kiew haben mit der Kirchenspaltung jetzt Fakten geschaffen und hoffen durch eine eigene orthodoxe Nationalkirche auf Rückenwind für ihre Politik und die kommenden Wahlen in ihrem Land.

Patriarch Kyrill kritisiert Poroschenko für Kirchenspaltung

Der in Moskau residierende russisch-orthodoxe Patriarch Kyrill I kritisiert jedenfalls die Kirchenspaltung und seinen Initiator, Staatspräsident Poroschenko, scharf. So würden mit Poroschenko und Co in Kiew eine sogenannte „Gemeinschaft der Schismatiker“ am Werk sein. Für die gesamte orthodoxe Christenheut sei dies ein Weg ins Nirgendwo und damit ein Weg in den Untergang.

Mit der finalen Kirchenspaltung haben sich neben den Spannungen rund um die Halbinsel Krim und das Assowsche Meer und den dort mutmaßlich durchgeführten Sabotage-Aktionen neue Frontlinien zwischen Russland und der Ukraine aufgetan. Auch die aktuelle Anwerbungsaktion von US-Bürgern für Kommandoaktionen in der Ukraine führt zu Diskussionen im Zusammenhang mit neuen Kriegsvorbereitungen.

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