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Michael Schnedlitz bittet Udo Landbauer darum, sein Mandat im Landtag anzunehmen. Dass beide keine Freunde wären, wie Fellners Medien behaupten, ist eine glatte Erfindung.

25. August 2018 / 13:45 Uhr

Oe24 und Österreich blamieren sich mit Meldung um Udo Landbauer und Michael Schnedlitz

Wolfgang Fellners Medien, die Tageszeitung Österreich als auch www.oe24.at, blamieren sich wieder einmal mit einer glatten Falschmeldung in Sachen Udo Landbauer, jenem Politiker, der nach einer medialen Hetzjagd wieder in die Politik zurückkehren dürfte. Wörtlich berichten beide Medien davon, dass Michael Schnedlitz, der statt Landbauer in den niederösterreichischen Landtag einzog, „nicht als Landbauer-Freund gilt“.

Freunde seit der Schulzeit

Diese Meldung ist insofern bemerkenswert, zumal Udo Landbauer und Michael Schnedlitz als auch dessen Bruder Markus sich schon seit Schulzeiten kennen. Sie besuchten das Militärrealgymnasium an der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt. Das ist kein Geheimnis, sondern sogar öffentlich nachlesbar. Landbauer soll auch beide Brüder für die politische Arbeit in der FPÖ gewonnen haben.

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Und selbst der Streit, der in Fellners Medien angezündelt wird, entpuppt sich als vollkommen erfunden. Schnedlitz hat sich mittlerweile in einem Video auf Facebook zu Wort gemeldet und Landbauer darum gebeten, sein Mandat im NÖ-Landtag anzunehmen.

„Blaue Martha Bißmann“ ist eine Zeitungsente

Auf welche unseriösen Quellen sich der verantwortliche Redakteur beruft, wonach nun Schnedlitz die „blaue Martha Bißmann“ wäre – also so agieren würde, wie die mittlerweile aus der zerstrittenen Pilz-Partei ausgeschlossene Nationalratsabgeordnete, bleibt mehr als fraglich. Vermutlich war da wieder einmal nur der Wunsch der Vater des Gedankens. Wahrscheinlich heißt es demnächst als Zugabe, Schnedlitz sei zu seinem Rücktritt gedrängt worden…

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