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Linke Jugendverbände in Erfurt bezeichneten den österreichischen Bundeskanzler als „Baby-Hitler“ – und ernten nun die Konsequenzen.

AfD

23. August 2018 / 22:53 Uhr

Linke deutsche Jugendverbände nannten Kurz „Baby-Hitler“: AfD erstattet Strafanzeige

Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz besuchte am Donnerstag den Jahresempfang der Thüringer CDU-Fraktion in Erfurt. Dabei kam es zu einer Gegendemonstration und einem Eklat. 

Grüne, SPD und Linke bezeichnen Kurz als „Baby-Hitler“

Das Satiremagazin Titanic fiel bereits vergangenen Herbst negativ durch den geschmacklosen Vergleich von Österreichs Kanzler mit Adolf Hitler auf. Die Empörung war damals groß. Doch davon ließen sich die Jugendverbände der drei Thüringer Regierungsparteien SPD, Grüne und Linke . allesamt Organisatoren des Gegenprotestes – jedoch nicht abhalten. Im Protestaufruf ließ man folgendes verkünden:

Sebastian Kurz, der von der ,Titanic‘ zu Recht als Baby-Hitler bezeichnet worden ist, steht für eine neoliberale und vor allem menschenfeindliche, rassistische Politik.

Es sei zudem nicht verwunderlich, „dass der CDU-Posterboy und Rechtsausleger Mike Mohring gern der beste Buddy von Baby-Hitler aus dem Geilomobil“ wäre, so die untergriffigen Anschuldigungen. 

AfD-Landtagsfraktion stellte Strafanzeige

Sowohl CDU als auch AfD kritisierten die verbalen Entgleisungen scharf, wobei einzig die AfD auch Taten setzte. Die Landtagsfraktion stellte Strafanzeige. Parlamentarischer Geschäftsführer Stefan Möller von der AfD dazu:

Sebastian Kurz als ,Baby-Hitler‘ zu bezeichnen, ist unfassbar dumm und bösartig. Diese Gleichsetzung kommt in der gewaltaffinen linken Szene Thüringens faktisch einem Signal zum Losschlagen gleich und ist eine schwere Ehrverletzung des Betroffenen. Wir haben den Sachverhalt deshalb der Staatsanwaltschaft Erfurt angezeigt und hoffen, dass entsprechende Ermittlungsverfahren gegen die Verantwortlichen eröffnet werden.

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