Dass die Einwanderung vor allem in der Bundeshauptstadt Wien zu einer prekären Situation am Arbeitsmarkt geführt hat, zeigen jüngste Analysen von Arbeitsmarktexperten. Unter den Ende Juli 2018 beim Arbeitsmarktservice Wien gemeldeten 114.000 Arbeitslosen haben lediglich 46.004 (40,1 Prozent) keinen Migrationshintergrund. 20.362 Personen sind Migranten der 1. Generation mit österreichischer Staatsbürgerschaft, weitere 1.906 Migranten der 2. Generation mit österreichischem Pass.
Dazu kommen 14.830 Personen mit einer sonstigen EU-bzw. EWR-Staatsbürgerschaft und 30.989 Drittstaatsangehörige. Unter diesen Drittstaatsangehörigen bilden die Serben mit 7.737, der Türken mit 4.713 , der Syrer mit 4.429 und der Afghanen mit 2.247 die größten Gruppen.
18.772 Asylberechtigte belasten das Wiener Arbeitsmarktservice
Von den ausländischen Arbeitslosen in Wien sind nicht weniger als 18.772 Asylberechtigte. 9.331 von ihnen sind Konventionsflüchtlinge und 1.704 “subsidiär Schutzberechtigte”. Von den Besuchern von AMS-Schulungen sind 6.142 Konventionsflüchtlinge und 1.595 subsidiär Schutzberechtigte.
Und bei den Langzeitarbeitslosen haben von insgesamt 20.936 beim Wiener AMS gemeldeten Personen nicht weniger als 9.858 einen Migrationshintergrund, das sind 47,1 Prozent.
