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Das von Hugo Chávez begründete sozialistische Regime droht unter der selbstverschuldeten Wirtschaftskrise zusammenzubrechen.

30. Juli 2018 / 14:46 Uhr

Wegen Misswirtschaft in Venezuela: 900.000 Bürger sind seit 2017 ausgewandert

Die anhaltende Wirtschaftskrise im sozialistisch geführten Venezuela befeuert zusätzlich die internationalen Wanderungsbewegungen. Durch die schlechte Versorgungslage in dem von Nicolas Maduro als Staatschef geführten Erdölstaat sind seit 2017 nicht weniger als 900.000 Personen befristet oder dauerhaft ausgewandert. Die kolumbianische Grenzstadt Cúcuta ist die erste Station für viele Venezulaner, die ihrem Land den Rücken kehren wollen.

Nicht weniger als 551.286 Personen aus Venezuela sollen in den letzten beiden Jahren nach Kolumbinen ausgewandert sein, weitere 111.050 nach Chile und 44.271 nach Argentinien. Aber auch Brasilien mit 31.575, Ecuador mit 30.618, Panama mit 26.282 oder Peru mit 23.888 mussten viele Venezulaner aufnehmen.

42.438 Venezulaner gingen nach Spanien

Nicht nur die südamerikanischen Nachbarländer Venezuelas haben bisher hunderttausende Emigranten aufgenommen, auch die USA und Europa sind Zielländer für auswanderungswillige Venezulaner. So wanderten 34.704 Personen in die USA aus, und 42.438 Venezulaner gingen nach Spanien.

So ist Spanien nicht nur dem Wanderungsdruck aus Nordafrika ausgesetzt, sondern auch dem aus Südamerika. Spaniens derzeitige sozialistische Minderheitsregierung erklärt dieses Problem jedoch zu einer „europäischen Angelegenheit“.

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