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Österreichische Technologie wird in der internationalen Weltraumforschung erfolgreich eingesetzt.

26. April 2018 / 16:41 Uhr

Weltraumforschung: Umweltsatellit Sentinel-3B erfolgreich gestartet

Österreichs Weltraumminister Norbert Hofer hat Grund zur Freude: Am 25. April 19.57 Uhr Ortszeit wurde der Umweltsatellit Sentinel-3B S vom sogenannten “Weltraumbahnhof ” Plessezk im Nordwesten Russlands erfolgreich gestartet. Mit an Bord befindet sich unter anderem österreichische Technologie der Firmen Siemes und RUAG Space Austria. Bundesminister Hofer erwartet sich im Zuge dieser Forschungs-Weltraummission zentrale Erkenntnisse:

Umfangreichstes Erdbeobachtungsprogramm der Geschichte

Die Sentinel-Satelliten sind das Herzstück des europäischen Copernicus-Programms – des umfangreichsten Erdbeobachtungsprogramms der Geschichte. Die Daten ermöglichen es uns, den Klimawandel mit bisher unerreichter Genauigkeit zu beobachten. Die Sentinel-3-Mission vermisst rund um die Uhr die Weltmeere, die Luftgüte und die Schnee- und Eisbedeckung. Damit verbessern wir unser Wissen über den Zustand der Erde und bekommen objektive Grundlagen für unsere Politik.

Hofer-Ministerium investiert 70 Millionen Euro in Weltraumforschung

Das von Norbert Hofer geführte  Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) investiert pro Jahr 70 Millionen Euro in die Weltraumforschung. Österreich beteiligt sich an Programmen der European Space Agency(ESA). 120 österreichische Firmen und Einrichtungen sind aktuell mit nicht weniger als 1.000 Mitarbeitern in der österreichischen Weltraumindustrie tätig.

Vermessung kleinster Partikel in Atmosphäre

Der jetzt ins All geschossene Umweltsatellit unterstützt die tagesaktuelle Messung von Schneebedeckung und Aerosolkonzentration in der Atmosphäre. Die so festgestellten und dokumentierten kleinen Partikel wie Wüstenstaub, Asche oder industrieller Feinstaub haben einen bedeutenden Einfluss auf Wetter und Gesundheit, wie Experten mitteilen.

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