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Am Landesgericht Klosterneuburg wurde gegen einen Afghanen verhandelt, der sich an einem vierährigen Kind verging.

17. April 2018 / 17:40 Uhr

#Einzelfall: Afghanischer Asylwerber verging sich an anvertrautem vierjährigen Mädchen

Eine Frau aus Klosterneuburg „zeigte Herz“ in der großen Flüchtlingsbewegung und hat gleich zwei Asylwerber bei sich zu Hause aufgenommen, berichtet heute.at. Und dort liest man auch, dass sie offensichtlich einem der beiden mehr als ihr Herz gezeigt hat: Denn mit ihm hatte sie sogar ein Verhältnis. So schön kann Willkommenskultur sein.
So gut hatte es zwar der andere Asylwerber nicht, aber auch er genoss das uneingeschränkte Vertrauen der Mutter. So durfte er auf eines ihrer beiden Kinder, welche im selben Haushalt leben, mehrmals aufpassen.  

Vierjährige erzählte ihrer Mutter von sexuellen Übergriffen

Wie diese Betreuung dann in der Praxis aussah, erzählte das Kind der Mutter. Er soll ihr Vertrauen schamlos ausgenutzt haben und sich an der Vierährigen zwischen März 2016 und Mai 2017 mehrfach vergangen haben. Als das Kind seiner Mutter von den sexuellen Handlungen des Afghanen erzählte, erstattete diese Anzeige. „Weißes Lulu“ habe er gemacht, so die wörtliche Beschreibung des Kindes.

„Flüchtling“ zu teilbedingter Haftstrafe verurteilt

Am Montag fand gegen den 20-Jährigen deshalb am Landesgericht Korneuburg der Strafprozess statt. Auch der von der Mutter getrennt lebende Vater der Kleinen saß im Gerichtssaal. Der Angeklagte bestritt die Vorwürfe. Das Urteil: 20 Monate teilbedingte Haft, davon sechs Monate unbedingt. Außerdem muss der Afghane Schmerzensgeld zahlen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

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