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Vizekanzler HC Strache führt das freiheitliche Regierungsteam an.

6. April 2018 / 14:00 Uhr

Vermeintlicher Absturz von FPÖ in Wählergunst findet nicht statt

Die Wähler scheinen mit der Arbeit der beiden Regierungsparteien ÖVP und FPÖ zufrieden zu sein. Die ÖVP liegt in Umfragen weiterhin bei über 30 Prozent. Und allen Skandalisierungskampagnen zum Trotz, käme die FPÖ in (seriösen) Umfragen in etwa auf ihr Wahlergebnis vom letzten Oktober. Dass sich ein Absturz der Freiheitlichen nicht herbeischreiben lässt, müssen so manche Medienvertreter zur Kenntnis nehmen.

FPÖ bei 25 Prozent

Die FPÖ stürze ab – und das immer schneller. Die 20 Prozent Marke sei in Sichtweite, konnte man etwa im Onlineportal der Tageszeitung Österreich vor drei Wochen lesen. Dabei berief sich das Blatt auf Umfrageergebnisse, die man beim Research Affairs-Institut in Auftrag gegeben hatte. Der Haken daran: Die Umfrage entsprach laut Beurteilung des Politik- und Wahljournals neuwal.com nur in sehr geringem Ausmaß den Qualitätskriterien des Verbandes der Markt- und Meinungsforschungsinstitute Österreichs (VdMI).

Dass von einem Absturz keine Spur sein konnte, zeigte nur zwei Tage darauf das Ergebnis des IMAS-Institutes, laut dessen Umfrage die FPÖ bei 25 Prozent lag. Jene 25 Prozent, die der Partei auch aktuell vom Market-Institut zugebilligt werden. Selbst der Standard muss dies zur Kenntnis nehmen und schreibt, dass „entgegen manchen Erwartungen kein Absturz der Freiheitlichen zu sehen“ sei.

Auch ÖVP und SPÖ stabil

Aktuell keine Veränderung in der Wählergunst lässt sich auch bei ÖVP und SPÖ beobachten. Laut der vom Standard in Auftrag gegebenen Market-Umfrage kämen die Parteien derzeit auf 32, beziehungsweise 28 Prozent der Wählerstimmen. Profitieren dürfte die SPÖ aber weniger vom Erfolg ihrer Oppositionsarbeit, als am tatsächlichen Absturz der ebenfalls im linken Wählerreservoir fischenden Liste Pilz, die mit 2 Prozent nur noch knapp über der Wahrnehmungsschwelle liegt.

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