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Für viele Personenkraftwagen in Griechenland gilt kein Versicherungsschutz.

24. Februar 2018 / 19:26 Uhr

Griechenland: 600.000 Fahrzeughalter haben keinen Versicherungsschutz

Dass Griechen nicht gerne Steuern und Abgaben zahlen, ist spätestens seit der Finanzkrise und den zahlreichen internationalen Rettungspaketen bekannt. Aber auch bei der Versicherung von Fahrzeugen wird gespart. Aktuell sollen die Halter von nicht weniger als 600.000 Personenkraftwagen und Motorrädern über keinerlei Versicherungsschutz verfügen, da sie die Fahrzeuge nicht anmelden und deshalb keine Prämien zahlen. Jetzt macht die „Unabhängige Behörde für Staatseinnahmen“ (AADE) Druck auf die säumigen Fahrzeughalter.

Wer bis zum 23. März 2018 seine Versicherung nicht freiwillig abschließt und bezahlt, wird dazu zwangsverpflichtet. Gleichzeitig müssen die säumigen Fahrzeughalter mit Strafen von 100 bis 250 Euro zusätzlich rechnen, wenn es zur Fristverstreichung kommt.

15 Prozent der Fahrzeughalter ohne Versicherungsschutz

Bereits im Juni 2017 gab es einen Datenabgleich mit Fahrzeughalterdaten und Versicherungspolizzen. Zwischenzeitlich wurde für mehr als 500.000 der ursprünglich über 1,1 Millionen versicherungslosen Fahrzeuge ein entsprechender Vertrag abgeschlossen. Damals waren 15 Prozent der Fahrzeughalter ohne Versicherungsschutz. Der Garantiefonds für Opfer von Unfällen musste bei Personenschäden in der Vergangenheit immer wieder tief in die Tasche greifen, um einen Ausgleich für die Betroffenen zu finanzieren.

Sollten alle Pkw- und Motorradbesitzer ihre Versicherung tatsächlich abschließen und bezahlen, könnte das zusätzliche 100 Millionen Euro in die Staatskasse spülen.

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