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Die Regierungskoalition verweigert österreichischen Feuerwehrleuten eine kostenlose Hepatitis-Impfung.

10. Juni 2017 / 14:08 Uhr

Rot-Schwarz gegen kostenlose Hepatitisimpfung für Feuerwehrmänner

Wie wenig Rot und Schwarz für die Anliegen der Bevölkerung übrig haben, zeigt einmal mehr die Frage einer Hepatitis-Gratisimpfung für Feuerwehrmänner in Österreich. Die FPÖ hat entsprechende Forderungen der Interessenvertretung der freiwilligen Feuerwehren aufgegriffen und in einem Antrag eine kostenlose Hepatitisimpfung durch die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA) dem Parlament vorgeschlagen.

Die AUVA übernimmt derzeit bereits die Kosten für Personengruppen, die in einem Umfeld arbeiten, in dem Erreger mit einem erhöhten Übertragungspotential vorhanden sind. Die Feuerwehrleute zählen bis dato – im Gegensatz zu Fußpflegern, Heimhelfern, Apothekern oder Müllsortierern – aber nicht dazu.

SPÖ und ÖVP haben dieses Anliegen wieder einmal verschleppt

SPÖ und ÖVP haben dieses berechtigte Anliegen aber wieder einmal verschleppt. Der niederösterreichische SPÖ-Abgeordnete Johann Hechtl stellte einen Vertagungsantrag im zuständigen Gesundheitsausschuss. Für den Sozialdemokraten ist der Gesundheitsschutz für die Feuerwehrmänner ausschließliche Landessache. Damit wird ein unmittelbarer Hepatitis-Schutz für tausende Feuerwehrleute und ihre Angehörigen weiter durch die Regierungsfraktionen auf die lange Bank geschoben. 

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