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Ein Grenzzaun gegen illegale Einwanderer, wie ihn Ungarn erreichtet hat, fehlt den Bulgaren gegen die Türkei.

6. Juni 2017 / 09:13 Uhr

Auf der Balkanroute: Neun illegale Einwanderer sterben bei Verkehrsunfall in Bulgarien

Bei einem schweren Verkehrsunfall in der südbulgarischen Stadt Pasardschik sind am 4. Juni 2017 neun illegale Einwanderer in die Europäische Union ums Leben gekommen. Ein erst sechzehnjähriger Bulgare hatte den Kleinbus ohne Führerschein gelenkt, auch er kam ums Leben.

Die Toten besaßen keine Identitätsausweise, bei den Überlebenden aus dem überfüllten Transporter soll es sich um Personen aus Afghanistan und Pakistan handeln.

Die Balkanroute ist weiterhin für Illegale offen

Der tragische Unfall in Bulgarien zeigt einmal mehr, dass die Balkanroute trotzt gegenteiliger Beteuerungen weiterhin offen ist. Der Weg nach Mitteleuropa führt aktuell über die Türkei und deren europäischen Teil an die EU-Außengrenze nach Bulgarien. Von dort versuchen Migranten mit Schlepperhilfe, über Mazedonien und Serbien, Kroatien und Slowenien weiter nach Österreich und Deutschland zu gelangen

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