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Die Umgebung des Anschlags wurde weiträumig abgesperrt.

4. Juni 2017 / 09:35 Uhr

„Das ist für Allah!“ – Terrorattacke fordert in Großbritannien erneut Tote und Verletzte

Nur zwei Wochen nach dem barbarischen Selbstmordattentat auf Kinder und Jugendliche im britischen Manchester wurde Samstagabend London Schauplatz einer weiteren tödlichen Terrorattacke. Medien berichten von sechs Toten und rund 50 Verletzten. Letztere wurden zur medizinischen Versorgung in Krankenhäuser gebracht. In den Morgenstunden ist die Zahl der Mordopfer auf sieben Personen angestiegen.

Terroristen rasten in Menschenmenge und stachen auf ihre Opfer ein

Laut Augenzeugen war kurz nach 22 Uhr auf der London Bridge ein Kleintransporter in eine Menschenmenge gerast. Die Terroristen sollen zick-zack gefahren sein, um möglichst viele Menschen zu erwischen. Kurz darauf war es auf dem nahegelegenen Borough Market zu mehreren Messerattacken gekommen. Einer der Attentäter soll einer Kellnerin in einem nahe der London Bridge gelegenen Restaurant mit einem Messer in den Hals gestochen haben. Andere Augenzeugen berichteten dem Sender BBC, dass sie gesehen hätten, wie einer der Terroristen auf einen Mann eingestochen habe. Die Islamisten sollen bei ihren Taten laut "Das ist für Allah!" geschrieen haben.

Auf Menschen eingestochen

Augenzeugen berichteten weiters, dass sie am Borough Market drei Männer sahen, die schwarze Kanister an ihre Oberkörper angeschnallt hatten. Es stellte sich mittlerweile heraus, dass die Terroristen vortäuschen wollten, Selbstmordwesten zu tragen.

Alle drei an dem Anschlag beteiligten Terroristen wurden von der Polizei erschossen.

Eine Stadt in Angst und Schrecken

Zunächst gestaltete sich die Lage unübersichtlich. Über Twitter riet die Polizei den Londonern, sich zu verstecken und zu verbarrikadieren. Zudem sollten sie ihre Mobiltelefone auf lautlos stellen und die Polizei kontaktieren, wenn sie in Sicherheit seien und Informationen zu den Tätern hätten.  

Beinahe schon routinemäßig berief Premierministerin Theresa May für Sonntagmorgen eine Krisensitzung mit den Sicherheitsbehörden ein.

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