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US-Präsident Obama verordnet Strafzölle gegen China.

27. Dezember 2015 / 16:34 Uhr

US-Präsident Obama führt Wirtschaftskrieg gegen China

Eine neue Runde im US-Wirtschaftskrieg gegen andere Wirtschaftsmächte wurde eingeläutet. US-Präsident Barack Obama startet mit einem Strafzollexzess gegen China in sein letztes Amtsjahr. Nicht weniger als 256 Prozent an Einfuhrzoll möchte der US-Präsident auf Stahl-Importe aus China draufschlagen, um die eigene Produktion in den USA zu schützen. Hauptargument der Obama-Administration für diesen horrenden Zoll: Die Chinesen würden Preisdumping betreiben und seien daher für die eigenen Stahlwerke eine zu große Konkurrenz.  

Neben der vordergründigen ökonomischen Komponente hat dieser Wirtschaftskrieg USA-China auch einen handfesten sicherheitspolitischen Hintergrund. Washington passen die chinesischen Aktivitäten im südchinesischen Meer, wo es um das territoriale Eigentum von strategisch wichtigen Inseln geht, ganz und gar nicht.

USA wehrt sich gegen neue multipolare Weltordnung

Aber nicht nur der Stahl und die Inselfrage dominieren die neue Eiszeit zwischen den USA und China. Der US-Regierung passen die von China und Russland betriebenen Aktivitäten für eine neue multipolare Weltordnung nicht. Washington möchte unbedingt verhindern, dass Moskau und Peking gemeinsam mit anderen Mitstreitern, etwa aus den Schwellenländern und der Dritten Welt, wirtschaftlich und militärisch so stark werden, dass die USA in umstrittenen Einflussregionen unterliegt.

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