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Sawsan Chebli wurde vorübergehend auf Twitter gesperrt.

5. Mai 2019 / 17:05 Uhr

Sawsan Chebli blamiert sich auf Twitter und wird gesperrt

Die Multkulti-Apologetin Sawsan Chebli, die derzeit Staatssekretärin in Berlin ist, hat es auf Twitter erneut zu weit getrieben. Doch dieses mal haben sich die Reaktionen auf den Chebli-Tweet nicht nur auf ungläubiges Kopfschütteln und Unverständnis für die Ergüsse der palästinesisch-stämmigen SPD-Frau beschränkt . Erstmals wurde auch ihr Twitter-Profil vorübergehend gesperrt. 

Drohung: „Mohammed“ in Zukunft noch häufiger

Der Grund war ein Tweet, in dem sie der Öffentlichkeit verkündete, wie viele Verwandte mit dem Vornamen „Mohammed“ sie in ihrer Familie zähle – und mit der Drohung endete, dass der arabische Name in Deutschland in Zukunft noch häufiger wird:

Wir werden schon dafür sorgen, dass dieser Name nie verschwindet

Damit bezog sie sich auf eine Studie der „Gesellschaft für deutsche Sprache“ (GfdS), die unlängst ermittelte, dass „Mohammed“ der am häufigsten vergebene Erstname unter den Berliner Neugeborenen im vergangenen Jahr war (unzensuriert.de berichtete)

„Desinformationen“ zur Wahl?

Wie das Nachrichtenmagazin Spiegel berichtet, sah der Online-Nachrichtendienst Twitter darin eine Verletzung seiner Nutzungsbedingungen:

Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass dieser Tweet gegen die Twitter Regeln verstößt, insbesondere: Verstoß gegen unsere Regeln zum Veröffentlichen von irreführenden Informationen zu Wahlen

„Kenne niemanden, der seinen Sohn Mohammed nennt“

Scheinbar hat sich die Meinung der dauerempörten Sozialdemokratin zu diesem Thema jedoch schnell geändert: Noch am 1. März beklagte sie sich ebenfalls auf ihrem Twitter-Profil über die Diskriminierung, die Namensträgern nicht-deutscher Vornamen angeblich ständig widerfahren würde: 

Ohne Witz, ich zumindest kenne niemanden, der heute seinen Sohn Ali, Mohamed, Abdullah, Hassan oder seine Tochter Fatma nennt. Eltern wollen ihren Kindern halt den Stress mit Job und Wohnung später ersparen

Es ist also nicht das erste mal, dass sich Chebli mit unüberlegten Aussagen auf Twitter blamiert – auch bei den Parteifreunden in Berlin wird sie sich mit ihren Fehltritten im Internet nicht nur Freunde machen.

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