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Malzhaus: Für aggressive Asylwerber drehen sich die Disko-Kugeln zur Musik jetzt nicht mehr.

22. August 2017 / 14:00 Uhr

Plauen/Vogtland: Asylwerber haben im Kulturzentrum Malzhaus Diskoverbot

Wenn am Mittwoch im Kulturzentrum Malzhaus in Plauen im sächsischen Vogtland der Disko-Betrieb losgeht, dann herrscht Sicherheitsstufe Rot. Asylwerber und Ausländer, die weder Ausweis noch Aufenthaltstitel vorweisen können, dürfen die Diskothek im Kulturzentrum nicht betreten. Grund dieser rigorosen Vorgangsweise der Zentrumsbetreiber sind Vorfälle in den vergangenen Monaten mit jugendlichen Asylwerbern.

Körperverletzung, Vergewaltigungsversuch und Diebstahl

Die Asylwerber haben es in den der jüngeren Vergangenheit immer bunter getrieben und das Gastrecht regelrecht ausgenutzt, wie die Freie Presse berichtet. Dabei kam es laut Malzhausbetreibern nicht nur zu Diebstählen und Körperverletzung sondern auch zu sexuellen Belästigungen von Frauen bis hin zum Vergewaltigungsversuch:

Jacken und Taschen seien gestohlen worden, Portemonnaies verschwanden. Die Männer hätten Frauen bedrängt und begrapscht. Eine Besucherin sei auf der Toilette überwältigt und beinahe vergewaltigt worden. Und manchmal hätten die jungen Männer Flaschenhälse abgeschlagen und sich gegenseitig mit diesen Bierflaschen attackiert.

Stammgäste blieben wegen Asylwerber-Randalen weg

Nach und nach wurden die Diskothekenbesuche auch für die Stammgäste des Malzhaus, das bereits in der DDR ein offen geführtes Jugendzentrum war, zur Qual. Viele blieben wegen der Asylwerber-Randale einfach nach und nach weg. Manche wollten die Mittwochs-Disko einfach sterben lassen,  mit einem eigenen Sicherheitsdienst wird nun aber der Zutritt kontrolliert. 

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