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Zehntausende Menschen schlossen sich in der Ukraine einer christlichen Friedensprozession an.

1. August 2016 / 11:30 Uhr

Zehntausende marschierten in Ukraine für Frieden und gegen Regierung

Vergangene Woche beendete in der Ukraine ein seit dem 3. Juli stattfindender, gewaltiger Friedensmarsch mit mehreren zehntauenden Teilnehmern seinen Demonstrationszug am Maidan-Platz in der Hauptstadt Kiew. Gebildet wurde dieser von zwei kirchlichen Prozessionen, dazu aufgerufen hatten vor allem die orthodoxe Kirche, Regierungskritiker und Gegner des Krieges im Donbass. Beendet wurde die Prozession am 28. Juli, einem orthodoxen Feiertag in der Ukraine.

Zehntausende Menschen für Frieden

Die zunächst überschaubare Prozession, zog bei ihrem Weg durch die Ukraine immer mehr Menschen an. Es schlossen sich sowohl Gläubige als auch Regimekritiker, russischstämmige Einwohner und Oppositionelle an. Ein Augenzeuge berichtete:  "Die Ukrainer haben genug vom Krieg Ukrainer gegen Ukrainer". Den ukrainischen Behörden war die Prozession gegen den Angriffskrieg in der Ostukraine von Beginn an ein Dorn im Auge. Von einem Verbot musste jedoch aufgrund des regen Zulaufes abgesehen werden. 

Dennoch wurde der Friedensmarsch immer wieder von ultrarechten und nationalistischen Gruppierungen teils heftig attackiert. Kurz vor dem Eintreffen in Kiew wurde die Prozession gar gestoppt, da man Sprengstofffallen auf der vorgegebenen Route fand. Dennoch konnte der Friedensmarsch am geschichtsträchtigen Maidan-Platz vor zehntausenden Gläubigen und Friedensbefürwortern beendet werden.

Video vom Friedensmarsch in der Ukraine:

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