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Die Rigaer Straße gilt als Brennpunkt der linksextremen Szene in Berlin!

10. Juli 2016 / 11:00 Uhr

Straßenschlacht bei linker Demo in Berlin

Bei einer Demonstration linksextremer Gruppierungen ist es Samstagabend in Berlin zu schweren Ausschreitungen gekommen. Obwohl im Vorfeld bereits zu Gewalt aufgerufen wurde, war die Demonstration von den Behörden genehmigt worden.

Besetztes Haus soll Flüchtlingsunterkunft werden

Am 22. Juni waren einige Räume des von Linksextremisten „bewohnten“ Gebäudes Rigaer Straße 94 sowie eine illegal betriebene Gastwirtschaft von der Polizei geräumt worden. Dabei konnte auch ein Koffer mit Waffen und mutmaßlich gestohlene Fahrräder sichergestellt werden. Der Eigentümer plant in einem Teil des Gebäudes Flüchtlinge unterzubringen, was zum Widerstand der linksextremen Berliner Szene geführt hat.

Es flogen Steine, Flaschen und Böller

Nach Polizeischätzung waren rund 1500 zum Teil gewaltbereite und vermummte Linksextreme aufmarschiert, um ihre Solidarität mit den Bewohnern des Gebäudes unter Beweis zu stellen. Demgegenüber standen 1800 Polizeibeamte, die auch aus anderen Bundesländern zusammengezogen worden waren. 650 davon begleiteten den Demonstrationszug. Es dauerte nicht lange, bis die Beamten mit Flaschen und Steinen beworfen wurden. Mehrere Polizisten wurden verletzt. Die Situation eskalierte zusehends. Begleitet waren die Ausschreitungen mit Sprechchören wie: „Bullenschweine raus aus der Rigaer!” In der Folge setzte die Polizei Tränengas ein und nahm zahlreiche Festnahmen vor. Um 23.10 Uhr wurde die Demonstration für beendet erklärt. Zurück blieben ein Schlachtfeld und Geschäfte mit eingeschlagenen Schaufensterscheiben.

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