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Aufgrund der EU-Sanktionen siedeln sich immer mehr deutsche Betriebe direkt in Russland an.

29. Juni 2016 / 12:00 Uhr

Deutsche Firmen wandern aufgrund von Sanktionen nach Russland ab

Des öfteren berichtete unzensuriert.at über die negativen Auswirkungen der von der EU verhängten Russland-Sanktionen, vor allem für die deutsche Wirtschaft. Kürzlich wurden diese nun sogar bis 2017 verlängert. Um die schädlichen Sanktionen zu umgehen, siedeln sich nun immer mehr deutsche Betriebe direkt in Russland an.

Rekordinvestitionen in Russland

Aufgrund der Handelssanktionen kommt es immer häufiger vor, dass deutsche Firmen ihre Fabriken dirket in Russland bauen und viel Geld in den Ausbau dieser investieren. Ein Statistikbericht der Deutschen Bundesbank bestätigt nun ebenfalls die Abwanderung aus Deutschland. Im Jahr 2016 gab es, trotz Sanktionen von Seiten der EU, sogar einen Rekord an Direktinvestitionen aus dem deutschen Raum in Russland. Alleine im ersten Quartal diesen Jahres habe sich der Betrag bereits auf 1,1 Milliarden Euro belaufen, vergangenes Jahr waren es insgesamt 1,78 Milliarden Euro, der Wert dürfte heuer also deutlich überschritten werden.

Der niedrige Rubelkurs begünstigt die Investitionen. Zudem bietet die russische Regierung ausländischen Investoren Sonderkonditionen an. Solche Sonderkonditionen erhielt erst kürzlich der deutsche Mähdrescher-Produzent Claas, welcher sich in Russland ansiedelte.

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