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SPÖ-Bezirksvorsteherin Schaefer-Wiery verdrängt Sicherheitsproblem in Wien-Margareten

30. Mai 2016 / 15:15 Uhr

Bezirksvorsteherin Schaefer-Wiery ignoriert Kriminalitätsanstieg in Wien-Margareten

Der 5. Wiener Gemeindebezirk hat ein Sicherheitsproblem. Dieser Umstand wurde nun durch eine ganze Reihe von parlamentarischen Anfragen an das Innenministerium (BMI) bestätigt. Allein die rote Bezirksvorsteherin von Wien-Margareten, Susanne Schaefer-Wiery, ignoriert die Sicherheitsprobleme in ihrem Bezirk. So gibt Schafer-Wiery gegenüber dem Einkaufsstraßenmagazin Five ist Life, Ausgabe Frühjahr 2016, etwa folgendes zum Besten:

In Margareten gibt es laut den aktuellen Berichten keine Steigerung der Kriminalität. Eine Diskrepanz zwischen den Zahlen und dem subjektiven Sicherheitsgefühl der Menschen kann natürlich vorhanden sein. Aber Angst muss man in Margareten nicht haben. Und Angst muss man auch nicht machen, nicht als Verein, nicht als Klub und nicht als politische Partei.

Margareten: FPÖ-Anfragen zeigen Sicherheitsprobleme auf

Offensichtlich passen der SPÖ-Linken die Aktivitäten in Sachen Sicherheitspolitik in Wien-Margareten ganz und gar nicht, denn hier wurden die Fakten auf Grund einer Anfrage an das BMI ganz klar auf den Tisch gelegt. Allein der Kriminalitäts-Brennpunkt Klieberpark brachte es binnen dreieinhalb Jahren auf 16.500 Polizeieinsätze.

Dazu kamen etwa zwischen 2013 und 2015 im Umfeld des Bacherplatzes 6.000 Polizeieinsätze, im Umfeld des Hundsturms 3.800 Polizeieinsätze, im Umfeld des Einsiedlerparks ebenfalls knapp 6.000 Polizeieinsätze, bei der U-Bahn Station Margaretengürtel 3.400 Polizeieinsätze (nur 2015), beim Bruno-Kreisky-Park knapp 3.000, beim Willi-Frank-Park 1.200 und beim Rudolf-Sallinger-Park 3.400 Polizeieinsätze.

Das sind die Fakten, denen die SPÖ-Bezirksvorsteherin nur linke Ideologie entgegen zu setzen hat:

In gewisser Hinsicht ist die Verwaltung in Wien sicher sehr bürokratisch. Fast immer steht das im Zusammenhang mit Sicherheit, aber auch mit Angst. Manchmal könnte man den Wienerinnen und Wienern aber durchaus mehr zutrauen.

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