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13 Prozent der Asylwerber sind im Vorjahr spurlos verschwunden und in die Illegalität abgetaucht (Symbolfoto).

27. Februar 2016 / 15:55 Uhr

130.000 Zuwanderer verschwunden und illegal abgteaucht

Ganze 130.000 angebliche Flüchtlinge sind, wie nun bekannt wurde, bereits in die Illegalität abgetaucht. Noch bevor ihnen ein Quartier in einer der zahlreichen Unterkünfte in Deutschland zugeteilt werden konnte, verschwanden sie von der Bildfläche. Dabei handelt es sich allein im Vorjahr um erstaunliche 13 Prozent der Ankömmlinge, die somit eine Million betragen dürfte.

Keine Spur zu Untergetauchten

Wo sich die Männer und Frauen befinden, die ursprünglich Asyl in Deutschland beantragen wollten und auf einen Versorgungsplatz warteten, ist nicht geklärt. Fakt aber ist, dass diese sofort nach ihrem Ankommen in die Illegalität abgetaucht und seither nicht mehr auffindbar sind. Ob diese Personen, worunter sich laut den Deutschen Wirtschaftsnachrichten auch tausende Kinder befinden, in andere Länder weitergereist sind oder einfach unter falschen Identitäten leben, ist unklar.

Ergeben hat dies eine Anfrage der Linksfraktion im deutschen Bundestag. Demnach würde es auch immer seltener gelingen, Zuwanderer in Herkunftsländer abzuschieben oder in das ursprünglich zuständige EU-Land gemäß dem Dublin-Abkommen zu verweisen.

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