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Trotz der massenhaften Übergriffe zu Silvester hofiert Köln Flüchtlinge.

28. Januar 2016 / 16:00 Uhr

Kölner Karneval lädt gezielt Flüchtlinge ein

Helau und Alaaf spielt es heuer auch für Asylwerber und Flüchtlinge. Dort wo noch vor wenigen Wochen Horden von ausländischen Männern über einheimische Frauen herfielen, wurde just jene Personengruppe zum fröhlichen Karnevalstreiben eingeladen. Weil das Festkomitee des Kölner Karnevals laut eigenen Aussendungen für alle Kulturen offen sei und fremde Menschen gerne kennen lernen möchte, lädt man Flüchtlinge zum Karneval ein.

Flüchtlingen wird der Karnevalsablauf genauestens erklärt

Um auch wirklich alle angesprochenen Zuwanderer zu erreichen, gab der besagte Verein ein Flugblatt in Druck, auf welchem das närrische Treiben sowohl auf Englisch als auch auf Arabisch beworben wird. Verteilt werden diese Informationsblätter gezielt in allen umliegenden Flüchtlingsunterkünften, wie die Junge Freiheit berichtet. Erklärt wird darin, wie der Karneval abläuft und dass verkleidete Soldaten nicht echt wären, sondern nur mit Holzgewehren und Blumen im Lauf ausgestattet seien.

An Skurrilität aber nicht genug, heißt es in der Botschaft des Festkomitees weiter: „Die Kölner sind ziemlich offen und neugierig Fremden gegenüber. Der Umgang ist sehr locker, Freundlichkeit und Respekt sind oberstes Gebot. Ein Lächeln des anderen zeigt, ob er mit Dir feiern möchte.“ Wie die von Oberbürgermeisterin Henriette Reker empfohlene Armlänge Abstand ankam, darf nach dem Karnevalstreiben erhoben werden.

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