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Mit einer Stichwaffe soll der Asylwerber die Flüchtlingshelferin ermordet haben.

26. Januar 2016 / 09:13 Uhr

„Schuld schwedischer Politiker“: 15-jähriger Asylwerber ersticht Helferin

Schreckenstat in Schweden: Laut der Nachrichtenagentur AFP hat ein minderjähriger Jugendlicher eine 22-jährige Flüchtlingshelferin erstochen. Die junge Frau – sie stammt aus dem Libanon – soll im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen erlegen sein. Der Vorfall ereignete sich in einem Flüchtlingsheim im Mölndal bei Göteborg. Zur Identität und Staatsangehörigkeit des mutmaßlichen Täters machte die Polizei keine näheren Angaben. Er soll 15 Jahre alt sein.

Verstöße gegen öffentliche Ordnung

Bis dato ist auch der Hintergrund der Tat nicht bekannt. In dem Heim sind 14- bis 17-jährige Asylbewerber untergebracht, die keine erwachsenen Begleitpersonen haben, schreiben die Deutschen Wirtschaftsnachrichten. Der schwedische Polizeichef Dan Eliasson sagte, in Asylbewerberheimen gebe es zahlreiche „Verstöße gegen die öffentliche Ordnung“. Dadurch würden mancherorts „beträchtliche Ressourcen der Polizei gebunden“.

163.000 Aslywerber in Schweden

Im vergangenen Jahr gelangten rund 163.000 Asylbewerber nach Schweden. Gemessen an seiner Einwohnerzahl von rund 9,8 Millionen Menschen zählt Schweden zu den europäischen Ländern mit dem höchsten Anteil an eintreffenden Flüchtlingen. Im November führte das Land daher wieder Grenzkontrollen ein.

Laut Daily Mail äußerte eine Cousine des Opfers schwere Anschuldigungen gegen die laxe Politik Schwedens im Umgang mit der Masseneinwanderung. Es sei "die Schuld der schwedischen Politiker", dass die 22-jährige Frau tot sei.

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