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Queen Elisabeth soll ihre Funktion als australisches Staatsoberhaupt verlieren.

28. Januar 2016 / 18:21 Uhr

Australien will die „Queen“ nicht länger als Staatsoberhaupt

In Australien sind die Republikaner auf dem Vormarsch. Die britische Königin soll nicht mehr länger Staatsoberhaupt sein. Nicht weniger als sieben der acht Regierungschefs der australischen Regionen haben eine Erklärung zur Abschaffung der Monarchie auf ihrem Kontinent unterzeichnet. Auch der konservative Ministerpräsident Malcolm Turnbull und Bill Shorten, Chef der sozialdemokratischen Labour-Party, unterstützen den republikanischen Kurs.

Im Jahr 1999 hatte sich die Mehrheit der Australier noch gegen die Abschaffung der Monarchie ausgesprochen. Mit dieser Initiative möchte man nun das Ergebnis des seinerzeitigen Referendums revidieren.

Australisches Staatsoberhaupt soll die Queen ablösen

Der Anführer der republikanischen Bewegung, Peter FitzSimons, möchte jetzt eine neuerliche Volksabstimmung über die Abschaffung der Monarchie und damit die Ablöse der Queen durch eine eigenes australisches Staatsoberhaupt initiieren. Noch gehen die Meinungen aber darüber auseinander, ob das Referendum noch zu Lebzeiten der derzeitigen britischen Königin stattfinden soll oder erst nach ihrem Ableben.

Der australische Vorstoß fügt sich nahtlos an die Initiative der Neuseeländer im Jahr 2015, welche die alte Flagge mit britischem Fahnenteil durch eine neue ersetzen wollen. Damit setzt sich der Abnabelungsprozess gegenüber London auch in diesem Teil der Welt weiter fort. 

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