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Druck aus Kiew: Pierre Richard musste sein Krim-Gastspiel absagen.

26. Januar 2016 / 08:30 Uhr

Kiew zwingt Pierre Richard zur Absage seiner Krim-Reise

Mit steigender Unduldsamkeit verfolgt das Kiewer Regime ausländische Künstler, Wirtschaftstreibende und Politiker, die die russische Halbinsel Krim besuchen. Jüngstes Opfer ist der französische Komiker Pierre Richard. Er  wollte am 10. und 11. Februar 2016 ein Gastspiel mit seinem Theaterstück "Pierre Richard III." auf der Krim geben. Dies musste er nun wegen massivem politischem Gegenwind absagen. 

Im Vorfeld haben offensichtlich höchste Stellen der Ukraine Druck auf den französischen Künstler ausgeübt, sodass dieser sein Gastspiel wieder absagen musste. Laut Aussagen des russischen Organisators der Krim-Reise soll Richard sogar mit Drohungen gegen Leib und Leben konfrontiert gewesen sein.

Französische Abgeordnete im Visier des Kiewer Regimes

Nachdem die Bevölkerung der Krim im März 2014 mit großer Mehrheit in einer Volksabstimmung nach 22-jähriger ukrainischer Herrschaft für eine Rückkehr nach Russland gestimmt hatte, verfolgt die Regierung in Kiew jedermann, der trotzdem die russische Halbinsel besucht.

In den vergangenen Monaten waren etwa auch französische Politiker aus den Reihen der konservativen Opposition im Fokus der  Kritik, weil sie der Krim einen Besuch abgestattet hatten.

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