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In der Nähe von Durban in Südafrika ereignete sich eine dramatische Geschichte mit Flüchtlingen.

29. Dezember 2015 / 09:47 Uhr

143 „Flüchtlinge“ vertrieben Gutmenschen von eigener Farm

Mit einer herzzerreißenden Geschichte, die dann aber als Drama endet, wartet The New Observer zu Weihnachten auf. Andrew und Rae Wartnaby sind – oder besser gesagt waren – Besitzer einer 20-Hektar großen Farm in Cato Ridge. Der Ort liegt 50 Kilometer westlich von Durban in Südafrika. Sie machten sich als Gutmenschen einen Namen, gaben 143 „Flüchtlingen“ auf ihrer Farm ein Zuhause. Doch bald hing der Haussegen schief und das Gutmenschen-Paar wurde mit Mord bedroht – ausgerechnet von den Leuten, die sie wohlwollend mit offenen Armen empfangen hatten. Aus Angst flüchtete das Paar nun von der eigenen Farm und tauchte unter.

Als „gute Samariter“ gefeiert

Das Drama begann im Juli 2015, als Andrew und Rae Wartnaby die 143 Schwarzafrikaner, die aus Zentralafrika ins Land geflüchtet waren, bei sich aufnahmen. Ihnen brach das Herz, berichtete News 24, als sie erfuhren, dass die örtliche Gemeinde das einzige Lager für Flüchtlinge schließen wolle. Das Ehepaar gab ihnen Kleidung, Verpflegung und Unterkunft und wurde von NGOs dabei unterstützt. Deshalb wurden die Wartnabys in den südafrikanischen Medien gelobt und als „gute Samariter“ oder „ Engel“ gefeiert.

Fenster und Türen eingeschlagen

Jetzt, fünf Monate später musste das Ehepaar von der eigenen Farm fliehen. Denn die Afrikaner zeigten sich undankbar und zerstörten sogar das Eigentum ihrer Helfer. Sie schlugen die Fenster und Türen ein, zündeten Zelte an und drohten, die Wartnabys umzubringen, sollten sie ihnen nicht genug Geld und Pässe besorgen, damit sie in ihre Heimat zurück können. Wie die Zeitung The New Observer berichtet, haben die Flüchtlinge die Farm unter ihre Kontrolle gebracht. Vom weißen Ehepaar, das helfen wollte, fehle aber jeder Spur.

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