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Die Stadt Basel ist zu erstinstanzlich verurteilten Terror-Helfern nach wie vor sehr sozial.

8. Dezember 2015 / 15:30 Uhr

Jetzt aufgedeckt: 3500 Euro Sozialhilfe für Terror-Helfer

Eine Schlüsselfigur des terroristischen Netzwerkes "Didi Nwe" soll mit Sozialhilfe der Stadt Basel seine illegalen Aktivitäten finanziert haben. Das berichtet die Schweizer Zeitung Blick in ihrer Sonntagsausgabe. Demnach kassierten der verdächtige Islamist Karwan T. (37)., seine Frau und seine beiden Kinder durchschnittlich 3.760 Franken pro Monat (umgerechnet also ca. 3.500 Euro). Diese Zahlungen erfolgten seit dem Jahr 2004 und so kam Karwan T. insgesamt auf 360.000 Franken.

Journalistische Tätigkeit für Terror-Netzwerk

Karwan T. saß zwar ein Jahr in Untersuchungshaft und wurde 2014 vom Bundesstrafgericht zu drei Jahren Gefängnis verurteilt, sein Bruder Mustafa fasste zwei Jahre aus, doch die Brüder fochten das Urteil an und sind, weil nicht rechtskräftig verurteilt, in Freiheit. Gegenüber SonntagsBlick beteuert Karwan T., dass seine Tätigkeit für das Netzwerk "rein journalistischer Natur" gewesen sei. Er hoffe nun auf einen Freispruch vor dem Bundesgericht. Seit seiner Verhaftung im Jahr 2008 habe er keinen Kontakt mehr mit den Leuten von "Didi Nwe".

Laut Blick wird Karwan T. noch immer regelmäßig von der Sozialhilfe unterstützt, daneben arbeitet er als Schweizer Korrespondent des kurdischen Fernsehsenders NRT TV. Vorige Woche postete er auf Twitter Bilder aus dem UNO-Gebäude in Genf. Trotz seiner vom Gericht im Ersturteil nachgewiesenen Beteiligung am Terror-Netzwerk war es für ihn offenbar kein Problem, eine Akkreditierung bei der Organisation zu erhalten.

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