Demokratisch, kritisch, polemisch und selbstverständlich parteilich

Sachsens ehemaliger Justizminister Steffen Heitmann ist aus der CDU ausgetreten.

7. Dezember 2015 / 12:15 Uhr

Wegen Merkel: Ex-Justizminister Heitmann aus der CDU ausgetreten

Angela Merkel allein zu Hause, könnte es bald in Deutschland heißen. Grund dafür ist die Welle an prominenten Austritten aus der Kanzlerpartei CDU wegen der aktuellen Asyl- und Zuwanderungspolitik. Nun trat der langjährige Justizminister Sachsens, Steffen Heitmann, aus der CDU aus, wie die FAZ berichtet.

Heitmann macht für seinen Schritt nach knapp 25 jähriger Mitgliedschaft die „Konzeptlosigkeit Merkels“ in der Asylpolitik verantwortlich. Laut Heitmann hätten „einsame Entscheidungen und unbedachte Äußerungen Deutschland zum bevorzugten Ziel von Asylanten gemacht.

Heitmann war 1990 bis 2000 sächsischer CDU-Justizminister und wurde 1993 sogar als Bundespräsidentschaftskandidat in der CDU gehandelt. Als ausgebildeter Theologe kam er aus dem Lager der Regimekritiker der DDR vor 1989.

Kein Einzelfall, sondern Spitze des Eisbergs

Aktuell treten täglich hunderte CDU-Mitglieder, teils nach jahrzehntelanger Mitgliedschaft, aus der Kanzlerpartei aus. Erst kürzlich nahm der ehemalige Wirtschaftsminister Thüringens, Jürgen Reinholz, den Hut. Dieser Abgang prominenter konservativer Integrationsfiguren lässt die CDU in Schockstarre zurück, denn sie muss befürchten, dass diese Gruppe bei kommenden Wahlen die konservative Alternative für Deutschland unterstützen wird.

Voriger / nächster Artikel

Unterstützen Sie unsere kritische, unzensurierte Berichterstattung mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: BAWAATWW), ltd. Unzensuriert

Folge uns auf unserem Telegram-Kanal, um Artikel zu kommentieren und unzensuriert informiert zu bleiben.

Teile diesen Artikel

    Diskussion zum Artikel auf unserem Telegram-Kanal:

Politik aktuell

27.

Jan

13:36 Uhr

Wir infomieren

Unzensuriert Infobrief

YouTube player

YouTube player