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Vorarlberg will die Bettlermafia nicht im Ländle haben.

2. Dezember 2015 / 13:20 Uhr

Vorarlberger ÖVP will Bettlermafia wieder loswerden

Von der SPÖ ist der Wähler in letzter Zeit Schwankungen gewöhnt. Vor allem interne Querelen zum Thema Zuwanderung und Flüchtlinge halten die Partei auf Trab. Nun schlug aber auch ein Vertreter der ÖVP ungewöhnte Töne an und stieß mit einer Forderung aus Vorarlberg in ein freiheitliches Horn. Landeshauptmann Markus Wallner sprach sich für die Rückführung von Roma-Familien nach Rumänien aus. Diese seien ohnehin nicht an einer Integration interessiert.

Rückführung nach Rumänien

Nicht nur in den größeren Wiener Einkaufsstraßen ist es ein alltägliches Bild: bettelnde, in Lumpen gekleidete Menschen, die offensichtlich am Ende des Tages wieder von einem Bus eingesammelt werden und ihre Einnahmen einem Boss abgeben müssen. Die Bettelmafia und ihre Clans sind mittlerweile auch in entlegene Gebiete von Österreich vorgedrungen und haben das Ländle erobert.

Von einer Integration will VP-Landeshauptmann Wallner in der Regierungssitzung am Dienstag aber nichts wissen und spricht aus, was sich ohnehin viele Bürger denken. Er fordert eine Rückführung der Roma-Familien nach Rumänien, denn niemand von ihnen „ist interessiert am Erlernen der Sprache, niemand ist interessiert an einer echten Integration, niemand ist wirklich interessiert, sich auch im Sinne von Arbeit einzubringen“, berichtet der ORF. Diese Ansicht würde auch Pater Sporschill bestätigen, der in Rumänien für Straßenkinder tätig ist.

Seit der Sitzung am Dienstag ist nun auch das Bettelverbot auf Vorarlbergs Straßen fix. Die heimischen Hilfsorganisationen überschlagen sich angesichts dieser strengen aber notwendigen Vorgehensweise zwar vor Kritik, Wallner bleibt jedoch bei seiner Meinung und will künftig lieber Hilfsprojekte direkt in Rumänien unterstüzen.

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