Demokratisch, kritisch, polemisch und selbstverständlich parteilich

Die OMV geht neue energiepolitische Wege gegen die EU-Russland-Sanktionen.

21. Juni 2015 / 13:44 Uhr

OMV baut Kooperation mit russischer Gazprom aus

Eine neue Erdgas-Strategie fährt nun der österreichische Energiekonzern OMV. Nachdem das Pipeline-Projekt Nabucco gescheitert ist, setzt man auf die Ostsee-Pipeline Nord-Stream. Damit unterläuft man auch die EU-Sanktionspolitik in der Ukraine-Krise. Gemeinsam mit Royal Dutch Shell und der deutschen E.ON will man zwei neue Erdgas-Versorgungsstränge aus Russland nach Deutschland mitbauen.

Mit dieser Erdgaslinie kann Europa dann mit zusätzlichen 55 Milliarden Kubikmeter Erdgas im Jahr versorgt werden. Geschäftspartner dabei ist einmal mehr die russische Gazprom.

Energiepolitische Wende der OMV

Beim österreichischen Energiekonzern OMV verabschiedet man sich mit dieser strategischen Entscheidung endgültig von den vormals betriebenen Projekten Nabucco und South-Stream. Es handelt sich dabei um eine energiepolitische Wende, in deren weiterem Verlauf auch eine strategische Beteiligung in dem russischen Öl- und Gasfördergebiet Urengoj in Aussicht steht. Mit diesem Paradigmenwechsel reiht sich die OMV in die Phalanx jener „Blockadebrecher“ in der Energiepolitik ein, welche die Brüsseler EU-Sanktionen nicht mittragen wollen. 

Voriger / nächster Artikel

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, unterstützen Sie bitte das Projekt unzensuriert mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: BAWAATWW), ltd. Unzensuriert

Folge uns auf unserem Telegram-Kanal, um Artikel zu kommentieren und unzensuriert informiert zu bleiben.

Teile diesen Artikel

    Diskussion zum Artikel auf unserem Telegram-Kanal:

Politik aktuell

7.

Dez

06:49 Uhr

Wir infomieren

Unzensuriert Infobrief

YouTube player

YouTube player