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8. Juni 2017 / 13:00 Uhr

Nach „Lies!“: Salafisten verteilen wieder Hetzschriften in deutschen Städten

Noch vergangenen November wurde die Salafisten-Aktion "Lies!" rund um den Islamisten Pierre Vogel in Deutschland verboten. Nun starten die fundamentalen Moslems eine erneute Verteilaktion in deutschen Städten, diesmal unter dem Titel "We love Muhammad". Erneut ist Vogel unter den Organisatoren.

Missionierungsprojekt mit Mohammed-Biografie

Bei dem neuen Missionierungsprojekt der stetig anwachsenden Salafisten handelt es sich um ein Buch über das Leben und Wirken des islamischen Propheten Mohammed. Die Kampagne läuft unter dem Titel „We love Muhammad“. Organisatoren sind die zwei vom Verfassungsschutz beobachteten Salafisten Pierre Vogel und Bilal Gümüs. Die Strukturen und auch die Akteure gleichen der verbotenen "Lies!-Aktion". 

Verteilt wird wie gewohnt in belebten Fußgängerzonen in allen größeren Städten Deutschlands, ebenso wie in Österreich und der Schweiz. Da es diesmal aber keine festen Stände gibt, brauchen die Salafisten auch keine Behördengenehmigung. 

AfD: Politik muss sofort handeln

Die AfD fordert bereits ein neuerliches Verbot der Salafisten-Verteilaktion. Man dürfe nicht wieder so lange wie bei der "Lies!-Aktion" zuwarten, sondern müsse entschieden gegen die Extremisten vorgehen. Es könne zudem nicht sein, dass nur die Kampagnen nicht aber die dahinterliegenden Ideen  verboten werden. AfD-Spitzenkandidat Alexander Gauland fordert daher einen eigenen Salafisten-Paragraphen im Gesetz, der extremistisches Gedankengut in Deutschland unmöglich macht. 

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