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4. Juni 2016 / 10:20 Uhr

IS-Zellen in Deutschland bereiten großangelegte Terrorwellen vor

Die deutsche Polizei konnte nur knapp einen großangelegten Terrorangriff von Islamisten in der Stadt Düsseldorf verhindern. Mindestens drei der zehn IS-Terroristen, welche sich unter anderem in einer Fußgängerzone in die Luft sprengen wollten, kamen dabei als "Flüchtlinge" ins Land. Abgehörte Telefonate erhärten nun den Verdacht mehrerer IS-Terrorzellen in Deutschland.

"Häuser der Ungläubigen niederbrennen"

Wie der Kölner Stadtanzeiger berichtet, befindet sich eine der Terrorzellen in der deutschen Salafistenhochburg Nordrhein Westfalen (NRW). Die Polizei hörte die Gespräche des bereits in Haft befindlichen Salafisten Kais O. mit seinen Glaubensbrüdern ab. O. soll zahlreiche Jugendliche für den Dschihad in Nah-Ost angeworben haben. Die extreme Gewaltbereitschaft verdeutlichte sich etwa durch Aussagen, nach denen er mit einer "Peitsche durch Köln laufen“ würde und "die Ungläubigen in brennende Häuser jagen, sie an Laternen aufhängen oder ihnen bei einer Massenhinrichtung die Kehle durchschneiden" wird. Kais verlautbarte auch:

Wir sind hier, um zu übernehmen, Deutschland gehört Allah!

Des weiteren würden die Salafisten nur noch auf den Befehl des Islamischen Staates (IS) warten, um zu den Waffen zu greifen und die "Ungläubigen" entweder zum Konvertieren zu zwingen oder sie zu töten.

2.700 Salafisten alleine in NRW

Laut jüngsten Abgaben der Exekutivbehörden gebe es alleine in Nordrhein Westfalen 2.700 Salafisten. Davon würden aber "lediglich" 600 als gewaltbereit eingestuft. Die Bundesanwaltschaft des Bundeslandes führt aktuell 130 Ermittlungsverfahren zu islamistisch-terroristischen Vereinigungen durch. Immer wieder melden sich auch nach Syrien gereiste Salafisten per Video zu Wort und fordern Terrorakte in Deutschland ein. Im vergangenen Jahr tötete ein aus Königswinter nach Syrien gereister junger Mann vor laufender Kamera syrische Soldaten und forderte zudem alle Muslime in Europa auf, die "Ungläubigen" auf der Straße und in ihren Häusern zu töten.

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