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1. Juni 2016 / 08:45 Uhr

20.000 Euro im Monat: SPÖ-Gemeinderätin Schubert arbeitet fleißig für ihr Geld

Wieso wundert man sich eigentlich nicht mehr, wenn einem weiteren SPÖ-Politiker…, pardon…, einer weiteren Politikerin nachgewiesen wird, dass sie sich am Selbstbedienungsladen sozialer Wohnbau bedient?

Kommentar von Unzensurix

Insgesamt darf sich die SPÖ-Gemeinderätin Ingrid Schubert, einst Kanzleilehrling am Magistrat der Stadt Wien, später Buchhalterin, ja sogar Bilanzbuchhalterin, über ein Einkommen inklusiver lukrativer Nebenjobs von 20.000 Euro im Monat erfreuen.

Inklusive Nebeneinkünften: 20.000 Euro

Dummerweise müssen Landtagsabgeordnete ihre Nebeneinkünfte angeben und wenn man „Kategorie 5“ angibt, bedeutet das, dass man zu seinem Landtagabgeordnetengehalt von 6.600 Euro mehr als 10.000 Euro dazuverdient.

Der Zuverdienst gliedert sich folgendermaßen. Da sie im Vorstand des gemeinnützigen Bauträgers Siedlungsunion sitzt, bekommt sie einmal hochverdiente 9.649 Euro und 70 Cent monatlich. Zusätzlich erhält sie für ihre verantwortungsvolle Tätigkeit als Obfrau eine Aufwandsentschädigung von 5.078 Euro pro Monat. Dass die Siedlungsunion zwischen 2012 und 2014 kaum Wohnungen – nach dem letzten veröffentlichen Bericht des Revisionsverbandes waren es 57 – fertiggestellt hat, kann man sicherlich nicht ihr anlasten, sondern höchstwahrscheinlich Querelen in der Baubranche.

Ebenso arbeitet die Multitasking-Politikerin noch als Geschäftsführerin bei der Plabas Plan-Bau-Service GmbH, die praktischerweise eine hundertprozentige Tochter der Siedlungsunion ist. Wieso diese Firma laut Bilanz überhaupt keine Mitarbeiter hat, wird schon seine sehr triftigen Gründe haben.

Privateigentum der SPÖ

Freilich sollte man diese dem Vizebürgermeister Johann Gudenus nicht vorenthalten, damit er nicht zu sagen braucht: „Der Revisionsverband hätte diese Mißstände in der Siedlungsunion und ihrem Umfeld attestieren sollen!“. Denn er sollte genauso wie jeder Wiener endlich begreifen, dass die Stadt Wien – inklusive ihrer gemeinnützigen Organisationen – unantastbares Privateigentum der SPÖ ist!

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