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4. Mai 2016 / 19:11 Uhr

Wer arbeitet mehr? Armin Wolf reduziert HC Straches Leistung auf fünf Parlamentssitzungen

Am Dienstag wurde überraschend bekannt, dass der Sender Servus-TV seinen Betrieb einstellen wird – heute, Mittwoch, vermeldeten diverse Medien plötzlich, dass Servus-TV doch nicht zusperrt. Betriebsrat, Gewerkschaft und Eigentümer Red Bull haben sich angeblich darauf geeinigt, auch weiterhin keine Betriebsratswahl zuzulassen. Die Roten sind angesichts der Zusperrdrohung in die Knie gegangen – wenn das Schule macht….

Gerüchtebörse am Brodeln

Der allseits für seine Qualität geschätzte Privatsender im Eigentum von Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz hatte jahrelang rote Zahlen geschrieben – ob das den Milliardär ernstlich kratzt, darüber kann nur spekuliert werden. Sofort wurde über die Gründe spekuliert. Die ins Auge gefasste Gründung eines Betriebsrats wurde schnell auf der Gerüchtebörse lanciert. „Echte Experten“ wollen es hingegen eh schon immer gewusst haben. So wie zum Beispiel ZiB2-Moderator Armin Wolf:

Der Twitter-Kommentar von einem, der sich dank Zwangsgebühren um so etwas wie Kostendeckung nicht die geringsten Sorgen machen muss, gefiel nicht allen. Auch FPÖ-Obmann HC Strache nicht, der daraufhin auf Facebook vermerkte:

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Die Frage nach dem Gehalt – und dies gar noch in Relation zu seiner quantitativen oder qualitativen Leistung – führt bei Armin Wolf regelmäßig zu verschnupften Reaktion. Auch diesmal. Die Antwort des ZiB2-Moderators auf Facebook ließ nicht lange auf sich warten:

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Mag HC Straches Anspielung auf Wolfs Netto-Moderationszeit nicht hundertpozentig fair gewesen sein, so ist Wolfs Reaktion, Straches Arbeit auf die Plenartage des Nationalrats zu reduzieren, geradezu kindisch, auch oder gerade mit dem hinzugefügten Smiley. Um mit dem Arbeitspensum des FPÖ-Obmanns einigermaßen Schritt zu halten, müsste er – verglichen mit dessen Aufgabenspektrum zusätzlich zur ZiB-2 noch die neun Landesstudios betreuen, dort Sendungen moderieren, für den ORF gegenüber anderen Medien Rede und Antwort stehen, Bürgerfragen beantworten, Kontakte mit anderen europäischen Sendern pflegen und bei jeder ORF-Kampagne als Hauptredner durchs Land reisen.

In eigener Sache ist Wolf äußerst zurückhaltend

Somit bleibt die – einem aus öffentlichen Geldern bezahlten Journalisten gegenüber hoch angebrachte – Frage: Wie viel arbeitet Armin Wolf tatsächlich für seinen Arbeitgeber ORF? Und wie viel Geld bekommt er dafür? Im Fall von Strache nämlich ist beides bekannt.

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